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Das Buch "Deutschsprachige Studienangebote weltweit" der IMH informiert erstmals u.a. über Journalistik-, Film- und Medienwissenschafts- studiengänge, die außerhalb des deutschen Sprachraums auf Deutsch angeboten werden.
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Willkommen! Bienvenue! Welcome!















Der Internationale Medientreff der IMH in Berlin hat sich bereits zu einem bedeutenden Branchentreff der Hauptstadt entwickelt. Wenn Sie den nächsten Medientreff besuchen möchten, dann KLICKEN SIE HIER !


M I T G L I E D S M E D I E N

Deutschsprachige Medien außerhalb des deutschen Sprachraums

Fremdsprachige Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Jiddischsprachige Medien weltweit


S E R V I C E

Unser Buch für mobile Studenten: "Deutschsprachige Studienangebote weltweit"

Praktikumsplätze bei unseren Mitgliedsmedien

Unser Angebot an Dienstleistungen und Unterstützungsmaßnahmen
für Ihr Medienprojekt oder -unternehmen


Aktuelle Medien- und Kultur-Infos der IMH auf TWITTER: www.twitter.com/medienhilfe


M E D I E N - N A C H R I C H T E N


Stellenangebot aus Rumänien

(IMH/dafm.de) - Die ALLGEMEINE DEUTSCHE ZEITUNG FÜR RUMÄNIEN sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt haupt- und nebenberufliche Anzeigenvertreter/innen auf Provisionsbasis in Hermannstadt/Sibiu (Rumänien) und Temeswar/Timisoara (Rumänien).
Kontakt: info@medienhilfe.org


Chefredakteur der IMH-Mitgliedspublikation "Prager Zeitung" verstorben

(Radio Prag/IMH) - Seit 1991 informiert die wöchentlich erscheinende "Prager Zeitung" auf Deutsch über das tschechische Zeitgeschehen. In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni erlag Uwe Müller, der Gründer, Geschäftsführer und Chefredakteur der Zeitung, im Alter von 55 Jahren einer Krebserkrankung. Müller wurde 1955 in Zwickau geboren. Nach dem Abitur studierte er Slawistik und Osteuropa-Geschichte in Halle, Krasnodar und Prag. Von 1990 bis 1991 war er Chefredakteur der "Prager Volkszeitung". Ende 1991 gründete er die "Prager Zeitung" und belebte so die traditionsreiche deutschsprachige Presseszene der tschechischen Hauptstadt, in der Deutsch früher eine der Haupt-Umgangssprachen war. Über die Anfänge seiner Wochenzeitung sagte Müller gegenüber Radio Prag: "Die Anfangsjahre waren natürlich hart, aber Zeitungsmachen ist immer hart und es hat von Anfang an unheimlichen Spaß gemacht. Mein Traum war immer, in Prag wieder eine deutschsprachige unabhängige Zeitung zu machen. Mit der Wende 1989/90 hat sich dieser Traum verwirklichen lassen." Diesen Traum hat Uwe Müller bis zuletzt gelebt. Seine Zeitung gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Auslandsmedien und hat Vorbildcharakter. Sie wird dafür sorgen, dass man ihn noch lange in guter Erinnerung behält.


Island: Parlament stärkt investigativen Journalismus

(IMH/dafm.de) - Island will investigative Journalisten stärker schützen als dies irgendwo sonst auf der Welt der Fall ist. Das Parlament stimmte für eine entsprechende Vorlage. Mir der geplanten Reform können Journalisten ihre Quellen besser schützen und werden außerdem vor Klagen aus dem Ausland bewahrt. Mit dem Beschluss will Island die Transparenz und Glaubwürdigkeit im eigenen Land erhöhen und ausländische Medienunternehmen verstärkt ins Land locken. Die Reform ist eine Reaktion auf die Finanzkrise in Island. Die heimischen Journalisten hatten nach Ansicht vieler Isländer zu wenig zur Aufdeckung der Finanzskandale beigetragen.


China: Auf dem Sprung zum weltweit drittgrößten Medienmarkt

(IMH/dafm.de) - Das anhaltend starke Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern verschiebt die Gewichte in der globalen Medienindustrie. China wird laut Price Waterhouse Coopers (PWC) bereits 2011 mit einem Branchenumsatz von voraussichtlich fast 95 Milliarden US-Dollar zum drittgrößten Medienmarkt hinter den USA (446 Milliarden US-Dollar) und Japan (171 Milliarden US-Dollar) aufsteigen und Deutschland (92 Milliarden US-Dollar) auf den vierten Rang verweisen. Bis 2014 dürften die Branchenerlöse in China um durchschnittlich zwölf Prozent auf annähernd 134 Milliarden US-Dollar zulegen und damit weitaus stärker wachsen als in jedem anderen der führenden Medienmärkte. Für die USA erwartet PWC ein Wachstum von durchschnittlich 3,8 Prozent auf fast 517 Milliarden US-Dollar, während der Medienumsatz in Deutschland um schätzungsweise 3,3 Prozent pro Jahr auf gut 104 Milliarden US-Dollar und in Japan um lediglich 2,8 Prozent jährlich auf knapp 189 Milliarden US-Dollar zulegen wird.


International: Medienkrise trifft USA besonders hart

(IMH/dafm.de) - Laut einem OECD-Bericht sind die USA wesentlich heftiger von der Zeitungskrise betroffen als die übrigen OECD-Staaten. Der Umsatz der US-Zeitungen sank von 2007 bis 2009 um 30 Prozent. In England betrug das Minus 21 Prozent, in Deutschland zehn, in Südkorea nur sechs, in Frankreich und Australien gerade mal drei und in Österreich sogar nur zwei Prozent. Während in Island 96 Prozent aller Erwachsenen regelmäßig Zeitung lesen, sind es in Amerika weniger als die Hälfte. Das ist für die USA besonders gravierend, weil 87 Prozent der Umsätze über Werbung generiert werden. In Japan sind es im Vergleich 35 Prozent. Die Leser machen hier einen größeren Anteil am Umsatz aus.


USA: Kalifornien bereitet neues Anti-Paparazzi-Gesetz vor

(IMH/dafm.de) - Der US-Bundesstaat Kalifornien will erneut härter gegen Paparazzi vorgehen. Ein neues Gesetz soll in Zukunft dafür sorgen, dass Privathäuser nicht mehr von Paparazzi belagert werden dürfen. Künftig soll es eine Straftat sein, ein Privathaus auszuspähen und Fotos zu machen. Der Gesetzesvorschlag muss noch durch den kalifornischen Senat, bevor er in Kraft treten kann. Eine neue Organisation namens Paparazzi-Reform-Initiative will außerdem die Aufmerksamkeit für besonders krasse Paparazzi-Exzesse erhöhen. Die Initiative hat außerdem einen Verhaltenskodex erarbeitet. Danach sollen beispielsweise Fotos von Kindern nur noch mit der schriftlichen Einwilligung der Eltern erlaubt sein.


Irland: „Irish Times“ ruft Gerichtshof für Menschenrechte an

(IMH/dafm.de) - Die „Irish Times“ wehrt sich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg gegen eine Kostenentscheidung des höchsten irischen Gerichts. Dieses Gericht hatte zwei Journalisten auf den Kosten in Höhe von 600.000 Pfund für einen Prozess sitzen lassen, obwohl sie diesen gewonnen hatten. Um ihre Quelle für einen investigativen Artikel zu schützen, hatten sie ein Dokument vernichtet, das von zentraler Bedeutung für den Artikel war. Das war von dem irischen Gericht als „außergewöhnlicher Umstand“ kritisiert worden, der die Kostenentscheidung zu Lasten der Journalisten rechtfertige. Die Journalisten sehen die Pressefreiheit in Gefahr. Sie berufen sich auf ihr Grundrecht auf einen fairen Prozess sowie auf die Meinungsfreiheit.


Singapur: Regulierer streiten mit Abo-TV-Anbietern

(IMH/dafm.de) - Die Medienaufsicht von Singapur streitet sich mit den Anbietern von Abo-TV um Pläne für ein neues Mediengesetz. Dieses würde im Ergebnis dazu führen, dass die Anbieter ihre Inhalte mit Wettbewerbern teilen müssten. Auslöser war der Streit zwischen den beiden Kabel-TV-Sendern StarHub und Singapore Telecommunications um die Übertragungsrechte für die English Premier League. Der Streit hatte sich so weit hochgeschaukelt, dass viele Beobachter bereits auch die Übertragung der Fußball-WM in Gefahr sahen. Mit den Plänen für eine Neuregelung sollen Inhalte nun mehr Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Die Industrie wehrt sich dagegen. Sie wirft der Regulierungsbehörde vor, WTO-Regeln sowie Urheberrechte zu verletzten und dem Medienstandort Singapur zu schaden.


Indien: Satelliten-TV ist groß im Kommen

(IMH/dafm.de) - Indien wird nach Angaben von Branchenexperten bis 2012 nach den USA der weltgrößte Markt für Satelliten-Fernsehen. Die Zahl der Zuschauer mit einem Satelliten-TV-Vertrag könne 2014 bei 45 Millionen liegen. Satelliten-TV braucht kein Kabelnetz, was es in ländlichen und abgeschiedenen Regionen attraktiv macht. Generell könnte Satelliten-TV-Anbietern, die derzeit vielfach noch ein Zuschussgeschäft finanzieren, ab 2014 der Durchbruch gelingen, teilt die Beratungsfirma Media Partners Asia mit. Die Experten rechnen außerdem mit einer Konsolidierungswelle.


Großbritannien: Verleger zettelt neuen Preiskampf an

(IMH/dafm.de) - Der britische Zeitungsverleger Richard Desmond plant einen Preiskrieg bei den britischen Boulevard-Zeitungen. Desmond gehören Titel wie „Daily Express“ und „OK!“. Der britischen Zeitung „Independent“ sagte Desmond, er wolle den Preis für den „Daily Star“ senken, um damit die Auflage anzukurbeln. Das ist ein direkter Angriff gegen die „Sun“ und den „Daily Mirror“. Das Segment leidet ohnehin unter sinkenden Anzeigenerlösen.


Italien: Fußball-WM sorgt für Streit

(IMH/dafm.de) - Der italienische TV-Sender Mediaset streitet mit seinem Erzrivalen Sky Italia um die Abo-TV-Rechte der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Sky Italia hatte die Übertragungsrechte erworben. Nun soll ein Schiedsgericht in Paris klären, ob Sky Media diese Rechte wieder abgeben muss. Sky Italia gehört zu News Corp., dem Medienkonzern von Rupert Murdoch. Mediaset gehört Silvio Berlusconi. News Corp. hatte die beiden Pay-TV-Sender Telepiu und Stream übernommen und damit 2003 den Eintritt in den italienischen Markt geschafft.


International: Neuer IMH-Präsident

(IMH/dafm.de) - Die Mitgliedsmedien der IMH haben den Zeitungs- und Buchverleger Prof. Dr. Eugen Miller turnusmäßig zum neuen Präsidenten ihres weltweiten Medien-Netzwerkes gewählt. Prof. Dr. Miller ist Herausgeber der deutschsprachigen Wochenzeitung "Rundschau" in Russland, Leiter eines Schulbuchverlags, ehemaliger Lehrstuhlleiter an der Pädagogischen Universität Uljanowsk und Träger des deutschen Bundesverdienstkreuzes. Wegen seiner deutschen Abstammung wurde er aus reiner Willkür in jungen Jahren in ein sowjetisches Konzentrationslager verschleppt. Nach der Freilassung aus der Gefangenschaft war er zunächst als Deutschlehrer an einer Dorfschule tätig. Danach arbeitete er sich bis zum Germanistik-Professor einer renommierten Universität empor. Die IMH ist der Verband und Dienstleister internationaler und interkultureller Medien weltweit und besteht seit Anfang der 90er Jahre. Zu ihren Mitgliedsmedien gehören beispielsweise Rundfunksender wie Radio Prag oder Radio Vatikan und Zeitungen wie die "Israel-Nachrichten" (Tel Aviv), die "Riviera-Cote d'Azur-Zeitung" (Nizza) oder die Tageszeitung "Serbske Nowiny" der sorbischen Minderheit in Deutschland.


Indien: US-Konzerne frönen indischen Leidenschaften

(IMH/dafm.de) - Die beiden US-Medienkonzerne Viacom und News Corp. haben jeder für sich eine indische Leidenschaft entdeckt: Bollywood-Filme und Cricket. Viacom startet demnächst eine Reality-TV-Serie, die auf der Indian Premier League für Cricket basiert. News Corp. antwortet mit einer Bollywood-Show, in der Indiens bekannteste Filmstars auftreten sollen. Beide Konzerne versuchen auf diese Weise, indische Kunden zu ködern. "Cricket ist eine National-Leidenschaft, Bollywood ist eine Religion. Mehr geht einfach nicht", sagt Rajesh Kamat, Chef des Medienunternehmens Colors, an dem Viacom beteiligt ist. Die US-Konzerne kämpfen um die Vorherrschaft auf dem indischen Abo-TV-Markt, nach China dem zweitgrößten der Welt. Das kommende Jahr gilt als entscheidend dafür, wer in Indien das Rennen macht.


Spanien: Weltspitze beim illegalen Herunterladen

(IMH/dafm.de) - Spanien nimmt beim illegalen Herunterladen von Filmen und TV-Shows weltweit einen Spitzenplatz ein. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Media-Control GfK. Die Zahl illegaler Film-Downloads lag 2008 bei 350 Millionen und hat sich damit seit 2006 fast verdreifacht. Der DVD-Verkauf brach um 30 Prozent ein. Einige Hollywood-Studios überlegen, den DVD-Verkauf in Spanien ganz einzustellen. Spanien ist nicht der einzige Markt, der die Studios zu so harten Einschnitten zwingt. In Südkorea hatten sie bereits 2008 ihre Aktivitäten wegen der vielen Raubkopien eingestellt. Das Herunterladen verstößt in Spanien nicht gegen das Gesetz, solange es keinen kommerziellen Zwecken dient.


Frankreich: Krise im Pressevertrieb

(IMH/dafm.de) - Das französische Zeitungsvertriebsunternehmen Presstalis ist wegen der Medienkrise in Frankreich in eine Schieflage geraten. Presstalis gehört den französischen Verlegern wie dem Medienkonzern Lagardère und sorgt dafür, dass die Zeitungen und Zeitschriften von den Druckereien zu den Verkaufsstellen gelangen. Doch in Frankreich sind die Auflagen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um fast fünf Prozent gefallen und Presstalis machte 2009 einen zweistelligen Millionen-Verlust. Es klafft eine Finanzlücke von 125 Mio. Euro. Medienbeobachter sprechen bereits von der größten Krise, die das französische Zeitungsvertriebssystem je erlebt hat. Der Konzern ist für den Vertrieb von über 100 Zeitungen und 3.600 Zeitschriften verantwortlich. Derzeit laufen Gespräche zwischen den Verlegern und der Politik.


Großbritannien: Journalisten fordern Reform des Presserechts

(IMH/dafm.de) - In Großbritannien ist eine Debatte über das Medienrecht und den Persönlichkeitsrechtsschutz entbrannt. An den englischen Gerichten hat sich in den vergangenen Jahren eine sehr klägerfreundliche Rechtsprechung entwickelt, die es den Medien schwer macht, sich gegen den Vorwurf einer unfairen Berichterstattung zu verteidigen. Journalisten und Verleger kritisieren nun, dass englische Presserecht beeinträchtige eine freie Berichterstattung und fordern eine umfassende Reform. Als besonders kritisch wird gesehen, dass sich die englischen Gerichte Presseklagen aus ganzen Welt verhandeln, auch wenn weder der Kläger noch das verklagte Medium aus Großbritannien kommen. Der britische Justizminister Jack Straw will diesen "Klage-Tourismus" eindämmen.


International: Neues Internet-Portal zum Zweiten Weltkrieg

(IMH/dafm.de) - Eine neues Internet-Projekt über den Zweiten Weltkrieg versammelt prominente Historiker aus der ganzen Welt. Die Web-Seite WW2History.com stammt von dem britischen Journalisten Laurance Rees und soll zu einem ständig wachsenden Archiv von Texten, Filmen und Texten werden. Die Seite wird am 4. Mai freigeschaltet und richtet sich an Studenten, Lehrer und alle Geschichtsinteressierten. Zu den Historikern zählen unter anderem Andrew Roberts und Sir Ian Kershaw. Der Inhalt der Web-Seite soll teilweise kostenpflichtig sein.


Frankreich: Lebensmittelindustrie entdeckt die Online-Werbung

(IMH/dafm.de) - Die französischen Konsumgüter- und Nahrungsmittelgersteller haben ihre Ausgaben für Online-Werbung 2009 deutlich erhöht. Die Nahrungmittelindustrie investierte fast 50 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von 77 Prozent. Die Getränkehersteller stockten ihre Ausgaben um 54 Prozent auf 14 Millionen Euro auf. Insgesamt lagen die Umsätze für Internet-Werbung in Frankreich bei 1,2 Milliarden Euro, teilte der Branchenverband IAB France mit. Den größten Anteil daran hatten die IT- und Telekombranche sowie die Tourismusindustrie.


International: Pay-TV legt in Asien kräftig zu

(IMH/dafm.de) - Die Umsätze der Abo-TV-Anbieter in Asien werden sich bis 2015 von 32 Milliarden Dollar auf rund 60 Milliarden Dollar fast verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut Media Partners Asia in einer Studie. Im vergangenen Jahr kamen in Asien fast 27 Millionen neue Kunden hinzu, so dass die Nutzerzahl insgesamt auf 340 Millionen stieg. China und Indien tragen 75 Prozent zu diesem Wachstum bei. Allein China hat 163 Millionen Haushalte mit Kabelfernsehen.


International: Neue deutsche Töne aus Chile und Litauen

(IMH/dafm.de) - Der christliche internationale Radiosender HCJB in Equador, der unter anderem deutschsprachige Sendungen produziert, musste kürzlich wegen einer Flughafenverlegung seine großen Kurzwellen-Sendeanlagen bei Quito abbauen. Die deutschsprachigen Sendungen werden nun ersatzweise von Anlagen in Chile und Litauen abgestrahlt. In Chile kommen die Signale über die Sendemasten der Station "Voz Cristiana" auf 9835 kHz um 23.00 Uhr Weltzeit. Aus Litauen kann man die deutschen Töne auf 3955 kHz um 17.00 Uhr Weltzeit empfangen.


Kanada: Deutsch-Kanadisches Branchenbuch feiert Jubiläum

(IMH/dafm.de) - Das jährlich erscheinende "Deutsch-Kanadische Geschäfts- und Handelsverzeichnis/German Canadian Business & Trade Directory" aus Toronto feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Das Verzeichnis enthält Einträge von kanadischen Unternehmen, die eine Verbindung zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben (deutschsprachige Rechtsanwälte, Läden mit deutschen Lebensmitteln, Sprachschulen, internationale Handelskammern etc.). Neben der Druckausgabe gibt es auch eine Internetversion unter der Adresse www.germancanadian.com. Das Branchenbuch wurde im Jahre 2005 vom National Ethnic Press and Media Council of Canada mit dem Preis für beste Redaktion und visuelle Präsentation sowie für hervorragende Leistungen, Beiträge und Engagement für Multikulturalismus ausgezeichnet.


Rumänien: Deutschsprachiger Hörspielwettbewerb

(IMH/dafm.de) - Das deutschsprachige Programm von Radio Neumarkt in Rumänien sucht kreative Geschichten zur Produktion eines Hörspiels. Thema des Hörspielwettbewerbs ist „Freiheit und/oder Liebe“. Mitmachen können alle, die gerne schreiben und wissen, wie ein Hörspiel aufgebaut ist. Zu gewinnen gibt es die Produktion Ihres Hörspiels auf CD in den Studios von Radio Neumarkt. Der Einsendeschluss ist der 1. Juli 2010. Schicken Sie Ihre Geschichten bevorzugt per E-Post an germana@radiomures.ro. Die Postadresse und wichtige weitere Details zum Hörspielwettbewerb finden Sie hier: http://www.radiomures.ro/de/wettbewerb/index.php


Polen: Märchenhafte Medien-Karriere eines Deutschen

(IMH/dafm.de) - Er heißt Steffen Möller und in Polen kennt ihn nahezu jeder. Wahrscheinlich ist er der beliebteste Deutsche des Landes. Er wurde 1969 in Wuppertal geboren und studierte Theologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Angeregt durch einen Sprachkurs in Krakau während seiner Studienzeit wagte Möller nach dem Examen 1994 sein Glück in Polen und arbeitete zunächst als Deutschlehrer an einem Gymnasium und an der Universität Warschau. 2001 trat er in Polen erstmals mit einem eigenen polnischsprachigen Kabarett-Programm auf. 2002 erreichte er beim nationalen Kabarett-Wettbewerb einen Spitzenplatz und wurde vom polnischen Fernsehen als Schauspieler für die populäre Serie "L wie Liebe" engagiert, wo Möller einen in Polen gestrandeten liebenswerten deutschen Kartoffelbauern spielte. Ab da gab es für seine Karriere kein Halten mehr. Er moderierte die polnische Version der exportierten deutschen TV-Show "Wetten, dass..?" und war ständiger Gast in weiteren Fernsehsendungen. Für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis wurde er 2005 mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2008 erschien in Deutschland sein Buch "Viva Polonia - Als deutscher Gastarbeiter in Polen", das sich rund ein Jahr lang weit oben auf der maßgebenden Buch-Bestsellerliste befand. 2009 kam von ihm das Buch "Vita Classica" über seine Leidenschaft für klassische Musik auf den Markt. In den vergangenen Monaten trat er in Polen, Deutschland und Österreich über 200-mal mit dem Bühnen-Programm „Viva Polonia Live“ auf.


International: Jiddischsprachige Medien

(IMH/dafm.de) - Nach Untersuchungen der Internationalen Medienhilfe (IMH) existieren rund um den Globus etwa 100 Publikationen und 10 Rundfunkprogramme in Jiddisch. Jiddisch gilt als deutsche Mundart, die sich unter Juden im deutschen Sprachraum bildete. Wie viele Menschen heute Jiddisch sprechen bzw. beherrschen, lässt sich nicht genau ermitteln. Schätzungen zufolge sind es ca. 4 Millionen - Tendenz steigend! Zu den jiddischsprachigen Publikationen weltweit zählen beispielsweise "Algemeiner Journal / Allgemeines Journal" (New York, USA), "Birobidschaner Stern" (Birobidschan, Russland), "Der Yapanisher Yid / Der Japanische Jude" (Tokio, Japan), "Dos Jidisze Wort / Das Jüdische Wort" (Warschau, Polen), "Forverts / Vorwärts" (New York, USA), "Letste Nayes / Letzte Neuigkeiten" (Tel Aviv, Israel) oder die "Melburner Bleter / Melbourner Blätter" (Melbourne, Australien). Weitere Informationen finden Sie hier: www.medienhilfe.org


Frankreich: Privates deutsches Auslandsfernsehprogramm nun auch in Westeuropa

(IMH/dafm.de) - Der deutsche TV-Konzern ProSiebenSat.1 startet sein Bezahl-Fernsehprogramm für Deutschsprachige im Ausland namens "ProSiebenSat.1 Welt" erstmals auch in Europa. Das spezielle Programm ist bereits seit fünf Jahren in den USA und Kanada zu sehen. Nun soll es via DSL auch in Frankreich zu empfangen sein. "ProSiebenSat.1 Welt" bietet ein deutschsprachiges Programm mit Sendungen der Mitgliedssender des Konzerns (Pro Sieben, Sat.1, Kabel Eins und N24). Das Programm besteht größtenteils aus Serien der Konzern-Mitgliedssender wie etwa der beliebten Krimi-Reihe "Der Bulle von Tölz". Der französische Markt gilt als attraktiv, weil in Frankreich sehr viele deutschsprachige Menschen leben und der Bezug von Abo-TV weit verbreitet ist. Allein die Zahl der traditionell Deutsch sprechenden Elsässer und Lothringer in Ostfrankreich wird auf rund 1 Mio. geschätzt.


Rumänien: Erschreckendes Desinteresse an Büchern

(IMH/dafm.de) - Wie der deutschsprachige Internetdienst zoro.ro aus Rumänien meldet, hat eine Umfrage unter den Einwohnern des südosteuropäischen Staates ergeben, dass 2009 mehr als die Hälfte aller Rumänen kein einziges Buch gekauft hat. Der Prozentsatz jener, die auf den Buchkauf verzichtet haben, ist im Vergleich zum Vorjahr von 46 Prozent auf nun 51 Prozent gestiegen. Ähnlich hoch liegt der Anteil der Umfrageteilnehmer, die 2009 kein einziges Buch gelesen haben.


International: Gründungsboom bei deutschsprachigen Medien im Ausland

(IMH/dafm.de) - Außerhalb des deutschen Sprachraums werden rund 3.000 Publikationen und rund 500 Radio- und Fernsehprogramme auf Deutsch produziert. Diese haben auch unter der allgemeinen Flaute im Werbe- und Abo-Geschäft zu leiden, aber im Gegensatz zu Deutschland ist ein überraschender Trend zu beobachten: Trotz der vermeintlichen Wirtschaftskrise wurden in den vergangenen Monaten mehr deutschsprachige Auslandsmedien neu gegründet als eingestellt. Zu den Neu-Gründungen zählen die Zeitungen und Zeitschriften „German Link“ (Großbritannien), „Spirit of the West“ (USA), „Königsberger Allgemeine“ (Russland), „Servus Romania“ (Rumänien), „Holland-Magazin“ (Niederlande) und „hjortron“ (Schweden). Im Rundfunkbereich kam es zur Schaffung eines neuen TV-Programms in Südtirol/Italien (SDF Südtiroler Digitalfernsehen) und einer neuen deutschsprachigen Nachrichtensendung im staatlichen Fernsehen von Namibia. Eine Übersicht über deutschsprachige Medien weltweit ist hier zu finden: www.deutschsprachig.de


Venezuela: Keine Pressefreiheit unter Hugo Chávez

(IMH/dafm.de) - Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, entzog der venezolanische Präsident Hugo Chávez dem ältesten oppositionellen Fernsehkanal RCTV jetzt auch die Lizenz zum Senden über Kabel, nachdem der Kanal bereits seit 2007 nicht mehr frei über Antenne zu empfangen ist. Mit RCTV wurden auch fünf kleinere Fernsehsender aus dem Kabelnetz entfernt. Den Entzug der Sendelizenz begründete die venezolanische Regierung mit dem Nichtbeachten von Vorschriften über die Programmgestaltung. Die betroffenen Sender wollten die Live-Ausstrahlung von stundenlangen Chávez-Reden oder die Ausstrahlung der Nationalhymne um 12 und 18 Uhr nicht senden. Bereits im August hatte die Regierung 33 Radio- und einen Fernsehsender geschlossen und insgesamt 240 weiteren Medien mit der Schließung gedroht. Die IGFM sieht in der Intensivierung des Kreuzzuges gegen die Pressefreiheit ein Zeichen für die Angst von Chávez vor einer Niederlage bei den anstehenden Parlamentswahlen im September. In der Bevölkerung wächst der Unmut über den diktatorisch regierenden Präsidenten und Chef der Sozialistischen Einheitspartei Venezuelas (PSUV), da die Wirtschaft und die Energieversorgung am Boden liegen. Das Land hat mittlerweile die höchste Inflationsrate Lateinamerikas.


China: Suchmaschinenbetreiber Baidu.com verklagt US-Domain-Verwalter

(IMH/dafm.de) - Der führende chinesische Internet-Suchmaschinenbetreiber Baidu.com verklagt seinen amerikanischen Domain-Verwalter register.com vor einem Gericht in New York auf Schadensersatz. Der Vorwurf lautet auf „grobe Nachlässigkeit“, nachdem die Baidu-Suchmaschine Opfer eines Hackerangriffs geworden war. Die Seite sei über mehrere Stunden nicht benutzbar gewesen, beklagt Baidu. Die Hacker hatten sich selbst „Iranische Cyber-Armee“ genannt und eine iranische Flagge auf der Suchseite platziert. Die Klage gegen den US-Dienstleister erfolgt vor dem Hintergrund des Streits zwischen Google und den chinesischen Behörden nach einem Hacker-Angriff auf den US-Internetkonzern. Der Angriff kam laut Google aus China.


USA: „New York Times“ führt Online-Bezahldienste ein

(IMH/dafm.de) - Nach Times Online und News Corp. will nun auch die „New York Times“ Online-Bezahldienste einführen. US-Medien berichten, dass die Zeitung in Zukunft für einen Großteil ihres Online-Angebots ein Entgelt von ihren Lesern verlangt. Eine begrenzte Zahl der Artikel soll weiter frei zugänglich bleiben. Wird diese Zahl überschritten, müssen die Leser bezahlen. Eine offizielle Bestätigung für diese Pläne steht aber noch aus. Der Trend zu kostenpflichtigen Inhalten ist bei US-Medien derzeit deutlich spürbar. Umfragen haben allerdings gezeigt, dass die Zahlungsbereitschaft bei den Kunden eher gering ist. Nach einer Studie würden nur 48 Prozent für Online-Nachrichten zahlen.


Slowakei: „Pressburger Zeitung“ feiert Jubiläum

(IMH/dafm.de) - Die in der slowakischen Hauptstadt erscheinende deutschsprachige „Pressburger Zeitung“ konnte Ende 2009 ihren 245. Geburtstag feiern. Sie startete 1764 als Tageszeitung und wurde 2004 nach einer längeren Erscheinungspause als Wirtschaftszeitschrift wiederbelebt. Die Wiederbelebung war eine Initiative des in der Slowakei geborenen erfahrenen deutschen Medienfachmanns Prof. Stephan Wolf. Er gründete zuvor das bekannte deutsche Wirtschaftsmagazin „Capital“ und mehrere deutschsprachige Medien in Spanien. Die „Pressburger Zeitung“ ist eine der erfolgreichsten und vorbildhaftesten Neu-Gründungen auf dem internationalen deutschsprachigen Medienmarkt.


Uganda: „Wer wird Millionär“-Show auch in Zentralafrika

(IMH/dafm.de) - Uganda Telecom hat von Sony Pictures Television International die Lizenz für das TV-Format „Wer wird Millionär“ erworben und lässt die Show demnächst wöchentlich in Uganda produzieren und ausstrahlen. Uganda ist damit nach Nigeria das erste Land Zentralafrikas, in dem die weltweit populäre Show gezeigt wird. Im Unterschied zur englischen, amerikanischen oder deutschen Version von „Wer wird Millionär“ wird es in dem afrikanischen Staat keine aufgezeichnete Sendung mit Studiokandidaten geben, sondern eine so genannte „Call-in-Show“. Die Sendung wird live ausgestrahlt und Zuschauer können anrufen, um als Telefon-Kandidaten ausgewählt zu werden und Fragen zu beantworten. Als Preis winken jede Woche 12.500 US-Dollar.


USA: Youtube wird Video-Verleiher

(IMH/dafm.de) - Youtube steigt in den USA testweise in den Markt für Video-Verleih ein und will sich damit eine neue Einnahmequelle erschließen. Die ersten Videos sollen für 3,99 US-Dollar und eine Leihdauer von 48 Stunden erhältlich sein. Youtube will die Preisgestaltung den Video-Produzenten überlassen, die auch entscheiden sollen, wie lange ein Video ausgeliehen werden kann. Analysten zufolge schließt Youtube damit wieder zu seinem Rivalen Apple auf. Apple bietet einen Video-Verleih über seine iTune-Stores an, die ihm Zugang zu Millionen von Internetnutzern bieten. Die Dominanz der Youtube-Muttergesellschaft Google im Suchmaschinen-Bereich könnte Youtube eine führende Position sichern, sagen Analysten voraus.


Großbritannien: Bald legale Schleichwerbung in britischen TV-Sendungen?

(IMH/dafm.de) - Die Platzierung von Markenartikeln in britischen TV-Shows (Schleichwerbung/product placement) könnte schon bald erlaubt werden. Die Briten haben dazu kürzlich eine Konsultationsrunde durchgeführt. Branchen-Fachleute rechnen vor, dass die britischen TV-Sender damit 140 Mio. Pfund an zusätzlichen Einnahmen erzielen könnten. Der britische TV-Werbemarkt war im vergangenen Jahr um 15 Prozent gesunken. Gleichzeitig verweisen die britischen TV-Macher auf die Wettbewerbsnachteile, die sie im Vergleich zu ihren US-Kollegen haben. In den USA ist Schleichwerbung erlaubt und bringt dort 2,7 Milliarden US-Dollar ein.


Herausgeber der Mediennachrichten: Internationale Medienhilfe (IMH)
Chefredaktion: Nicola de Paoli


P R E S S E S P I E G E L

"Tagesspiegel", 14.08.2009:

"... außerhalb von Deutschland, Österreich oder der Schweiz entstehen rund 3000 deutschsprachige Zeitungen, Zeitschriften und Mitteilungsblätter. „ Sie bieten Lokalnachrichten, Informationen darüber, was in den Vereinen vor Ort läuft und wann der deutschsprachige Gottesdienst stattfindet“, sagt die Internationale Medienhilfe (IMH), „Informationen, die für Deutsche relevant sind und nicht über das Internet zu bekommen sind. ...“


IMH im Museum

Im Bonner Museum 'Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland' werden in der Ausstellung "Man spricht Deutsch" Forschungsergebnisse der Internationalen Medienhilfe (IMH) zu den deutschsprachigen Auslandsmedien präsentiert. Die Ausstellung wird ab dem 2. Halbjahr 2009 in Kooperation mit dem Goethe-Institut auf Welttournee gehen.


Fernsehsender Center TV, 15.12.2008:

"Heute kommt die IMH - die erste Medienhilfsorganisation. Die 1996 gegründete Internationale Medienhilfe (IMH) ist eine ehrenamtlich tätige unabhängige Selbsthilfeorganisation und Arbeitsgemeinschaft von interkulturellen Medien aus allen Erdteilen. Heute begrüßen wir einige Pressevertreter aus aller Welt und stellen ihre Arbeit vor. ..."


"Frankfurter Allgemeine Zeitung", 20. März 2008:

Im Ausland gibt es über 700 deutschsprachige Studiengänge. Die Angebote reichen von A wie Architektur über Journalistik und Tourismus bis Z wie Zahnmedizin. ... Alle Studienangebote wurden von der Internationalen medienhilfe (IMH) für Interessierte in dem neuen Buch "Deutschsprachige Studienangebote weltweit" zusammengefasst. Es ist das erste Nachschlagewerk zu diesem Thema.


"werben & verkaufen", 13. Februar 2008:

Im April erscheint das Buch "Fremdsprachige Medien in Deutschland" im Verlag der Internationalen Medienhilfe (IMH) ... das erste und einzige Verzeichnis deutscher Medien, die in einer fremden Sprache produziert werden (z.B. Russisch, Türkisch, Polnisch, Englisch). Mittlerweile existieren in Deutschland weit über 2.000 nicht-deutschsprachige Publikationen, Radio- und Fernsehprogramme für Einwanderer, Touristen, Minderheiten oder ausländische Wissenschaftler. Die meisten dieser Medien werden in Englisch, Russisch oder Türkisch produziert. Der Verband Fremdsprachiger Medien der Internationalen Medienhilfe (IMH) fungiert als Interessenvertretung und Dienstleister der Einwanderer- und Minderheitenmedien.


ORF-Österreichischer Rundfunk, 13. Januar 2008:

... Derzeit gibt es einen regelrechten Boom deutschsprachiger Zeitungen. Um zehn Prozent Zuwachs verzeichnete die Internationale Medienhilfe (IMH) seit 1990, die meisten davon in Osteuropa, wo pro Jahr drei bis vier neue Publikationen hinzukommen. ...


Zum Tode unseres IMH-Gründungsmitglieds Alice Schwarz-Gardos (1916-2007)

Wir trauern um unser Gründungsmitglied Alice Schwarz-Gardos. Sie verstarb am 14. August in Tel Aviv. Israel hat eine der besten Journalistinnen des Landes und die älteste Chefredakteurin der Welt verloren. Als Chefredakteurin der deutschsprachigen Tageszeitung "Israel-Nachrichten" und als Buchautorin hat sie sich ein Leben lang der deutsch-israelischen Verständigung gewidmet. Sie wird eine große Lücke hinterlassen.


"Schleswig-Holsteinische Zeitung", 23. April 2007:

Zu Hause in aller Welt

... Die Internationale Medienhilfe überdacht neben dem Verband Fremdsprachiger Medien auch den Weltverband Deutschsprachiger Medien. Medien aus aller Welt gründeten 1996 die ehrenamtlich arbeitende Vereinigung, Interessenvertretung und Dienstleistungs- organisation ...


"Jüdische Zeitung", März 2006:

Deutsch-jüdische Medienhilfe

... Was alle jüdischen Medien in Deutsch und Jiddisch miteinander verbindet, sind die sehr speziellen und damit kleinen Leserkreise, der völkerverbindende Charakter, die Bedeutung als einzigartige Informationsquellen und der Kampf ums Überleben. Damit sie existieren und ihre wichtigen Funktionen erfüllen können, brauchen sie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, der Vertretung ihrer Interessen und ihrer Medienrechte sowie der Gewinnung von neuen Lesern und Werbekunden. Deshalb wurde von mehreren Medien zusammen die Selbsthilfeorganisation und Arbeitsgemeinschaft Internationale Medienhilfe (IMH) ins Leben gerufen. Die IMH führt gemeinsame Werbeaktionen und Veranstaltungen durch, organisiert die Personalvermittlung sowie die Nachrichtenbeschaffung und hilft mit einer zentralen Anzeigenannahme bei der Gewinnung von Werbeaufträgen. Eine der traditionsreichsten IMH-Mitgliedszeitungen ist die deutschsprachige Tel Aviver Tageszeitung „Israel-Nachrichten“. ... Die "Israel-Nachrichten" gelten als wichtigste Brücke zwischen Israel und dem deutschsprachigen Europa. Auch als Kulturbotschafter und Förderer bilateraler Wirtschaftsbeziehungen ist die Zeitung unersetzlich. ... Wer mehr über deutsch-jüdische bzw. jiddische Medien weltweit erfahren möchte und diese abonnieren will, kann sich bei der IMH melden. ...


DUDEN würdigt IMH

Die IMH wurde in den DUDEN aufgenommen! Wir freuen uns über diese Ehrung der besonderen Art und danken der Wörterbuch-Redaktion.


Zentralrat der Juden in Deutschland, "Zukunft", 1/2006:

Studie: Mehr als 100 deutsch-jüdische Medien weltweit

Außerhalb des deutschen Sprachraums werden einer Untersuchung der Internationalen Medienhilfe (IMH) zufolge mehr als 100 jüdische Medien in deutscher oder jiddischer Sprache produziert. Der IMH-Studie zufolge leben außerhalb des deutschsprachigen Raums mehr als fünf Millionen deutsch- und jiddischsprachige Juden. Zu den Medien gehören Zeitungen wie "Allgemeines Journal" (USA), "Jüdisches Wort" (Polen), "Letzte Neuigkeiten" (Israel) und "Birobidschaner Stern" (Russland), aber auch die Tageszeitung „Israel-Nachrichten“ aus Tel Aviv, die seit über 50 Jahren von der inzwischen 90-jährigen Alice Schwarz-Gardos geleitet wird. Zehn Theatergruppen weltweit führen demnach Stücke in Deutsch oder Jiddisch auf, etwa das "Dora Wasserman Theater" in Montreal, das "Jiddisch-Spiel" in Tel Aviv, das "Lufttheater" in Straßburg oder die "Volksbühne" in New York.


Neu in der IMH-Arbeitsgemeinschaft

Das neueste Mitglied in der weltweiten IMH-Medienarbeitsgemeinschaft ist die englischsprachige Zeitung "The Atlantic Times". Zu den Zeitungsmachern gehören u.a. der bekannte Verleger Detlef W. Prinz sowie Theo Sommer, langjähriger Herausgeber des Hamburger Wochenblattes "DIE ZEIT", und der renommierte deutsch-jüdische Publizist Rafael Seligmann.


"UNICUM" (größte Studentenzeitschrift Deutschlands), 1/2006:

In der Fremde studieren und trotzdem Vorlesungen bequem auf Deutsch hören? Das geht! Rund um den Globus können deutsche Studenten zahlreiche Studiengänge in ihrer Muttersprache absolvieren und trotzdem wichtige Auslandserfahrungen sammeln. ... Welches Fach man an welcher Universität in welchem Land auf Deutsch studieren kann, ist in dem Buch "Deutschsprachige Studiengänge weltweit" der IMH aufgelistet. Über 700 Studiengänge sind dabei zusammen gekommen. ...


"Editor & Publisher" (New York), 5. Juli 2005:

List of World's Best Newspapers

The Financial Times topped a list of the world's best newspapers based on a survey, conducted by IMH, of 1,000 executives, politicians, university lecturers, journalists, and advertising professionals in 50 countries. The New York Times slipped from first in 2003 to sixth in the survey. Almost 20% chose the Financial Times as the best paper, according to Internationale Medienhilfe. The Wall Street Journal took second place with 17%, followed by Germany's Frankfurter Allgemeine Zeitung. The results show that the New York Times is suffering because of past scandals, while German-language publications remain highly respected internationally. Asahi Shimbun of Japan and Italy's Corriere della Sera appeared in the top 10 for the first time, in eighth and 10th places, respectively.


"taz - die tageszeitung", 29. Mai 1999:

Fremdsprachige Medien in Deutschland

Berlin (dpa). Sie heißen Hürriyet, Serbske Nowiny oder Russkij Germania: In Deutschland gibt es mehr als 2.500 fremdsprachige Publikationen und etwa 20 Rundfunkprogramme, die in anderen Sprachen senden. Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit werden sie für über zwölf Millionen Menschen ausländischer Herkunft in der Bundesrepublik produziert. Dazu zählen die hier lebenden Menschen nichtdeutscher Herkunft - ohne oder mit deutschem Paß. Zu diesem Kreis gehören auch deutschstämmige oder jüdische Aussiedler aus Osteuropa sowie in Deutschland lebende Minderheiten wie die Sorben oder die Dänen.

Dem Normalbürger dürften Namen wie AFN und BFBS - die Radiosender der in Deutschland stationierten Soldaten aus den USA und Großbritannien - noch am ehesten ein Begriff sein. Die von Aussiedlern aus Polen oder Rußland hergestellten Postillen, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen, kennt dagegen kaum einer. "Es gibt unzählige kleine Mitteilungsblätter und Zeitschriften, deren Zahl niemand genau weiß", sagt Björn Akstinat von der Internationalen Medienhilfe (IMH). Auf Initiative der IMH kommen an diesem Wochenende in Berlin erstmals Vertreter der fremdsprachigen Medienszene zusammen.


"De Volkskrant" (Niederlande), 1. März 1999:

Duitse prijs voor project Dagblad Zonder Nieuws

Het project Dagblad Zonder Nieuws is door het Duitse media- samenwerkingsverband Internationale Medienhilfe (IMH) in Keulen onderscheiden als Publicatie van het jaar 1998 ...


Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), "Zeitschrift für Kulturaustausch" 4/99:

Radioprogramm des Jahres: The Yiddish Voice

Die amerikanische Radiosendung "The Yiddish Voice" wurde von der Internationalen Medienhilfe in Köln am 21. Februar mit dem Titel "Radioprogramm des Jahres 1998" ausgezeichnet. Die jiddischsprachige Sendung kann man in den Vereinigten Staaten seit 1994 jeden Mittwoch im Raum Boston hören. ...


"taz - die tageszeitung" (Berlin), 3. Februar 1998:

"Radio Multikulti" ausgezeichnet

SFB-Radio MultiKulti ist von der Internationalen Medienhilfe (IMH) als "Rundfunksender des Jahres 1997" ausgezeichnet worden. Das "europäisch einmalige Hörfunkangebot" stelle für die ausländischen Bewohner Berlins eine wichtige Orientierung dar, so die IMH ...


"El Universal" (größte Tageszeitung Mexikos), Januar 1999:

Asesinaron a 36 reporteros en el mundo en 1998

Durante 1998 fueron asesinados 36 periodistas en todo el mundo, informó un estudio publicado hoy por el grupo de trabajo sobre medios de comunicación Internacionales Medienhilfe. El informe subraya que Colombia y Rusia fueron los países donde más víctimas fatales se produjeron. Además, señala que en muchos de los casos los ejecutores e instigadores de estos crímenes no han sido determinados y que las investigaciones policiales se realizan en forma "superficial". Otros países considerados como peligrosos para ejercer el periodismo son México, Brasil, Georgia, Tajakistán, Afganistán, Irán, Bangladesh, Filipinas y Tailandia, lugares en donde se registraron tres reporteros asesinados. Sin embargo, el número de muertos descendió en relación con los 40 informadores que perecieron durante 1997, según los datos de Medienhilfe.


"BILD"-Zeitung, 22. Januar 1997:

34 Journalisten wurden im vergangenen Jahr weltweit wegen kritischer und unerwünschter Berichterstattung ermordet, berichtet die Internationale Medienhilfe.


"Frankfurter Allgemeine Zeitung", 19. Februar 2005:

... Praktikumsstellen im europäischen Ausland vermittelt die Internationale Medienhilfe in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union in einem neuen Stipendien-Programm. ...


"Radio Journal", Januar 1998:

Erfolgreicher Protest - Radio Prag bleibt

Nach einer Protest-Aktion der Internationalen Medienhilfe (IMH) hat das tschechische Außenministerium beschlossen, keine der insgesamt fünf Redaktionen des Auslandsdienstes von Radio Prag zu schließen. Wegen Geldmangel wollte die tschechische Regierung, die den Auslandsdienst finanziert, den deutschen, französischen und spanischen Sprachdienst zum Jahresende einstellen. Daraufhin startete das deutsche Koordinationsbüro der IMH, das als westeuropäische Vertretung von Radio Prag fungiert, eine Protest-Aktion, an der sich viele andere Organisationen und Privatpersonen beteiligten. Der Erhalt aller Sprachdienste ist wichtig, weil sie für viele Menschen in aller Welt, die sich über das Leben in der Tschechischen Republik informieren möchten, die einzigen Informationsquellen darstellen.


"Medientipp" (Schweiz), 7/04:

Nachricht des Jahres 2003

Auf der Internetseite der Internationalen Medienhilfe (IMH) konnten Nutzerinnen und Nutzer bis Mitte Januar angeben, welches für sie die bedeutendste Nachricht des vergangenen Jahres war. Laut der Umfrage hat die Nachricht vom Kriegsbeginn im Irak am 20. März 2003 die Menschen am meisten bewegt. Darauf folgt die Nachricht von der Festnahme Saddam Husseins am 13. Dezember, der Ausbruch der SARS-Epidemie in März sowie die Explosion der US-Raumfähre Columbia am 1. Februar.


Internetseite der deutschen Bundesregierung, November 2003:

Internationale Medienhilfe

Ob es in Russland oder Ecuador eine deutschsprachige Zeitung gibt und welche fremdsprachigen Medien in Deutschland produziert werden, erfahren Sie über das Portal der Internationalen Medienhilfe (IMH). Die IMH ist eine Arbeitsgemeinschaft und Selbsthilfeorganisation von internationalen Zeitungen, Zeitschriften, Radiostationen, Fernsehsendern, Nachrichtenagenturen und Medienschulen.

Neben Services für Medienunternehmen und Medienmacher wie Beratung oder Forschung finden sich hier Informationen zu Projekten wie der Vermittlung von Praktika in aller Welt. Unter „Mediennachrichten“ gelangen Sie zum Zentralarchiv für deutschsprachige Auslandsmedien (ZADAM).


"DER SPIEGEL", 30. Juni 2003:

Man schreibt Deutsch

Fern der Heimat ist die gewohnte Tageszeitung - falls überhaupt erhältlich - meist mehrere Tage alt und ihre Neuigkeiten schon längst kalter Kaffee. Rund um die Welt können jedoch Zeitungen in deutscher Sprache die Sucht nach dem morgendlichen Papiergeraschel stillen.

Hennef - Am Kiosk des Supermarkts «Las Brisas» in der Stadt Puerto Montt in Chile stapeln sich neben Zigaretten und Schokoriegeln zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften. Zwischen den einheimischen Blättern «La Tercera» und «El Mercurio» blitzt eine deutsche Schlagzeile auf: «Reform im chilenischen Strafrecht», titelt der deutsch-chilenische «Condor» - eine etwa 20 Seiten starke Wochenzeitung. Aber nicht nur in Chile, rund um die Welt haben deutsche Urlauber Gelegenheit, sich in ihrer Muttersprache über Neuigkeiten zu informieren.

Mehr als 3.000 deutschsprachige Publikationen gibt es laut einer Studie der in Hennef bei Köln ansässigen Internationalen Medienhilfe (IMH) außerhalb des deutschen Sprachraums. Dazu gehören etwa das «Argentinische Tageblatt», die «Riviera-Cote d'Azur Zeitung», die «Prager Zeitung», die «Peking Rundschau» und «Die Woche in Australien». Zudem werden rund 350 Radio- und 50 Fernsehprogramme auf Deutsch produziert.

Auch wenn sich diese Medien vor allem an deutsche Einwohner des jeweiligen Landes richten: Sie ermöglichen Touristen allemal, im Urlaub etwas anderes in deutscher Sprache zu lesen als die mitunter Tage alten Auslandsausgaben heimischer Zeitungen. Die Publikationen reichen vom Faltblatt bis zur Tageszeitung und sind teils nur im Abonnement, teils aber auch am Kiosk zu kaufen.

Der «Condor» in Chile erscheint seit 65 Jahren und hat inzwischen nach eigenen Angaben eine Auflage von etwa 5000 Exemplaren. Herausgeber ist der Deutsch-Chilenische Bund, eine Organisation deutsch-chilenischer Institutionen mit Sitz in Santiago de Chile. Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf Politik, Wirtschaft und Sport. Neben Themen aus Chile erscheinen in jeder Ausgabe auch mehrere Berichte über Geschehnisse in Europa. Das DIN-A-3-Format ist kompakt, Grafik und Aufmachung sind modern, so dass das Blatt auch an einem deutschen Kiosk nicht auffallen würde.

Ebenfalls im DIN-A-3-Format erscheint die einzige deutschsprachige Tageszeitung Afrikas: die Allgemeine Zeitung (AZ) in Windhoek in Namibia. Im Jahr 1916 gegründet, ist sie zugleich die älteste Tageszeitung in dem südwestafrikanischen Staat. Vor vier Jahren wurde das etwa 20 Seiten starke Blatt einem «Facelifting» unterzogen - Druckqualität und Papier sind trotzdem nach wie vor nicht besonders gut.

Die AZ ist eine Art Lokalzeitung für ein Land, in dem immerhin rund 25.000 Menschen deutsch sprechen. Bei einer Auflage zwischen 5.000 und 5.700 finden sowohl eine Meldung über internationalen Terrorismus als auch der Bericht über einen Brand im Seniorenheim Platz auf der ersten Seite. In den Leserbriefspalten verrät das Blatt viel über die Sorgen der Einwohner des Wüstenlandes: So klagen die Leser dort über Wassermangel oder Viehdiebstahl. Neben der AZ gibt es in Namibia noch eine zweite regelmäßige deutsche Publikation: das wöchentlich erscheinende Anzeigenblatt «Plus».

Eine Zeitung, die sich an Deutschsprachige auf der ganzen Welt richtet, ist die in Kanada erscheinende «Deutsche Rundschau». «Die Berichte stammen überwiegend von 127 freien Mitarbeitern auf allen fünf Kontinenten», sagt Verleger Juri Klugmann. Die «Deutsche Rundschau» wird seit 1997 monatlich in Ontario gedruckt und bezeichnet sich selbst als «kleinste globale Zeitung». Bei einer Auflage von 15.000 werden nach eigenen Angaben rund 60.000 Leser in 146 Ländern erreicht.

Laut IMH nimmt die Zahl deutschsprachiger Auslandsmedien stetig zu. Seit 1990 entstanden weltweit etwa 300 neue Zeitungen, Zeitschriften, Mitteilungsblätter und Rundfunkprogramme. «Das Land mit den meisten deutschsprachigen Auslandsmedien ist derzeit die USA, was nicht verwundert, wenn man an die mehr als 50 Millionen deutschstämmigen Einwohner denkt», sagt der IMH-Gründer. Rund 15 Prozent aller deutschsprachigen Auslandsmedien erscheinen in Nordamerika.

Der weitaus größte Teil wird naturgemäß in Europa publiziert - rund 65 Prozent. Etwa 10 Prozent der deutschen Publikationen erscheinen in Süd- und Mittelamerika, 5 Prozent in Asien, 3 Prozent in Australien und Neuseeland und nur 2 Prozent in Afrika. Die IMH vertritt die Interessen von deutschsprachigen Auslandsmedien und vermittelt unter anderem Werbekunden.

Neben dem bereits seit 1727 erscheinenden Monatsmagazin «St. Petersburgische Zeitung» gehört auch der «Der neue Pester Lloyd» zu den Publikationen mit Tradition: Das wöchentlich in Ungarn erscheinende Blatt wurde 1854 von jüdischen Kaufleuten gegründet. In den dreißiger Jahren gehörten Thomas Mann und Stefan Zweig zu den Autoren. Im April 1945 stellte die Zeitung ihr Erscheinen ein und wurde erst 1994 als unabhängige deutschsprachige Wochenzeitung wiederbelebt. Sie hat heute eine Auflage von bis zu 30.000 Exemplaren.


VERDI / DJU, Gewerkschaftszeitschrift "Menschen machen Medien", 5/2003:

Praktika in aller Welt

Die Internationale Medienhilfe (IMH) hat 2002 rund 800 junge deutsche Journalisten als Praktikanten zu ausländischen Medien vermittelt. Die Praktikanten werden zumeist von deutschsprachigen Medien außerhalb des deutschen Sprachraums wie zum Beispiel der deutsch-jüdischen Zeitung „Aufbau“ in New York oder dem Budapester Wochenblatt „Pester Lloyd“ aufgenommen. Der Vorteil eines IMH-Praktikums ist, dass gleichzeitig Auslands- und Medienerfahrung gesammelt werden kann. Als weiterer Pluspunkt kommt hinzu, dass man nicht unbedingt über Fremdsprachenkenntnisse verfügen muss, da man fast immer bei deutschsprachigen Medien arbeitet. Wer sich für ein IMH-Praktikum bei ausländischen Medien interessiert, kann sich über das Bewerbungsverfahren unter der Internetadresse www.medienpraktika.de informieren.


AP-Associated Press, 23. März 2003:

US-Militär bringt deutsche Stimme des Iraks zum Schweigen

Frankfurt/Main (AP) - Das deutschsprachige Programm von Radio Irak International aus Bagdad ist seit Kriegsbeginn verstummt, wie die Internationale Medienhilfe (IMH) mitteilte. «Damit versiegt die einzige deutschsprachige Quelle für Nachrichten der irakischen Regierung», erklärte der IMH-Leiter. Grund für die Sendepause des bislang auf Kurzwelle ausgestrahlten Programms seien Störsender und die Bombenangriffe.


deutschland.de - Website de la República Federal de Alemania:

Ayuda Internacional para los Medios de Comunicación

A través del portal de Ayuda Internacional para los Medios de Comunicación (Internationale Medienhilfe, abreviado IMH) podrá saber si en Rusia o Ecuador existe algún periódico en alemán o qué publicaciones extranjeras se editan en Alemania. La IMH es un colectivo de trabajo y una asociación de periódicos, revistas, emisoras de radio, cadenas de televisión, agencias de noticias y escuelas de periodismo de ámbito internacional.

Además de los servicios de asesoramiento o investigación ofrecidos a las empresas del sector y a los profesionales de los medios de comunicación, encontrará información sobre diversas actividades como, por ejemplo, la realización de prácticas en todo el mundo. A través de la sección Mediennachrichten (noticias) podrá acceder al archivo central de los medios de comunicación de lengua alemana en el extranjero.


"Medien Bulletin", 17. Januar 1997:

B 92: Rundfunkstation des Jahres 1996

Der Belgrader Radiosender B 92 bekam von der Internationalen Medienhilfe (IMH), stellvertretend für alle Hörfunkstationen, die sich um eine möglichst objektive Berichterstattung aus den Staaten Ex-Jugoslawiens bemühen, den Titel "Rundfunksender des Jahres" verliehen, die als bedeutendste internationale Auszeichnung für Hörfunksender gilt. Die kleine Station ging im Mai 1989 zum ersten Mal mit finanzieller Unterstützung des Staates auf Sendung, heute erfolgt die Finanzierung unter anderem durch die Gewinne eines Verlages und einer eigenen Plattenfirma. Nach der Schließung durch die serbische Regierung wird Radio B 92 seine Sendungen jetzt über das Internet absetzen.


Netzwerk Recherche, 21. Februar 2005:

IMH startet Stipendien-Programm für Jung-Journalisten

In Zusammenarbeit mit der EU bietet die Internationale Medienhilfe (IMH) Praktika bei deutschsprachigen Medien im europäischen Ausland. Deutsche Studenten können das Programm ab sofort nutzen und für mindestens drei Monate ins Ausland gehen.


Press Release of German Embassy London/Presseinfo Deutsche Botschaft London, 5. Mai 2004:

A recent survey by Internationale Medienhilfe (IMH), a consortium of foreign language media in Germany and German media abroad, has revealed another sharp rise in the number of German language publications outside of German-speaking countries over the past year ... The IMH-Internationale Medienhilfe (International Media Help) is a non-commercial working group and co-operative enterprise of newspapers, magazines, radio stations, television broadcasters, news agencies and media teaching organizations located throughout the world, which have collectively agreed to provide mutual support and to collaborate on projects of mutual interest. Various private initiatives led to the founding of the organization in 1996. Today, the IMH consists of contact bureaus in more than 30 countries worldwide.


"E-TOP – Berlin International. Informationsforum des Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration", Dezember 2004:

... So wird neben der TelePIN Expo in einem Teil des Hangars zum ersten Mal die ETHMA – Messe und Konferenz für Ethnomarketing, Interkulturelle Medien und Beratung für MigrantInnen - stattfinden. Hier werden u.a. Afro-Magazine, russische, arabische, chinesische und türkischsprachige Medien, die Veranstalter von interkulturellen Straßenfesten, das Zentrum für Türkeistudien, das Institut für Sozial- und Marktforschung Isoplan, die Internationale Medienhilfe und drei Journalistenverbände mit Info-Ständen vertreten sein. ...


Wirtschaftsblatt (Wien), 3. Dezember 1996:

Wien. Die Internationale Medienhilfe ersucht um Spenden zur Förderung von unabhängigen Zeitungen. Die Organisation unterstützt Medien, die sich in Ländern ohne Pressefreiheit um objektive Berichterstattung bemühen.




Schirmherrin
"Ich wünsche den Produzen- ten der deutschsprachigen Publikationen, Radioprogram- me, TV-Programme und Internetseiten im Ausland viel Erfolg für ihre Arbeit!"

EU-Handels- und Außen- kommissarin Dr. Benita Ferrero-Waldner ist Schirmherrin der aktuellen IMH-Hilfsaktionen. Erst kürzlich lobte sie in Brüssel die IMH-Arbeit und hob hervor, wie wichtig die Mitgliedsmedien der IMH für Europa und die Völkerverständigung sind.
Bekannte Mitglieder
Die bekannte jüdische Chef- redakteurin und Schriftstellerin Alice Schwarz-Gardos ("Israel-Nachrichten") aus
Tel Aviv gehörte zu den Gründungsmitgliedern der IMH.

Foto: Alisa Douer
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