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Das Buch "Deutschsprachige Studienangebote weltweit" der IMH informiert erstmals u.a. über Journalistik-, Film- und Medienwissenschafts- studiengänge, die außerhalb des deutschen Sprachraums auf Deutsch angeboten werden.
Porträt

Prof. Dr. Eugen Miller - Präsident der IMH

Jede Woche eine neue Zeitungsausgabe zu produzieren, ist harte Arbeit. Aber hartes Arbeiten ist Prof. Dr. Eugen Miller, Herausgeber der deutschsprachigen "Rundschau" im russischen Uljanowsk an der Wolga, gewohnt.

Sein ganzes Leben war ein Kampf. Geboren wurde er 1929 in der autonomen deutschen Wolgarepublik. 1941 ließ Stalin die Wolgadeutschen nach Sibirien deportieren - darunter Millers Familie. Ab dem 13. Lebensjahr musste er in einer Kolchose schuften. Als der junge Eugen dachte, schlimmer könne es nicht kommen, wurde er als 18-jähriger schon wieder deportiert, und zwar ins Gulag. Der Grund für die Verbringung ins Arbeitslager war keine Straftat, sondern allein seine deutsche Abstammung. Gewitzt wie er war, gelang ihm die Flucht. Als man ihn fasste, musste er glücklicherweise nicht zurück. Nach kurzer Gefangenschaft in der Sonderkommandantur der NKWD ließ man ihn noch drei Jahre in der Kolchose rackern. Danach ging's bergauf und er konnte eine akademische Karriere starten. Zunächst unterrichtete er Deutsch in einer Dorfschule.

Letztendlich arbeitete er sich durch Fern- und Abendstudium bis zum Germanistik-Professor und Lehrstuhleiter an der Pädagogischen Universität Uljanowsk empor. 1989 nutzte er die liberale Gorbatschow-Ära, um die "Rundschau" aus der Taufe zu heben und einen Verlag für Deutsch-Lehrbücher zu gründen. Mit viel Kraft und Geschick hält er die Wochenzeitung bis heute am Leben. Sie hat mittlerweile mehrere tausend Leser und berichtet für diese auf 8 Seiten insbesondere über Russland, Deutschland und die deutsch-russischen Beziehungen. Unter den russlanddeutschen Publikationen ist sie eine Besonderheit, denn sie ist komplett deutschsprachig. 2005 würdigte der deutsche Bundespräsident den unermüdlichen Einsatz Prof. Millers für die Russlanddeutschen und die deutsche Sprache mit dem Bundesverdienstkreuz. Eine weitere Ehrung war 2009 seine Wahl zum Präsidenten der Internationalen Medienhilfe (IMH), des Netzwerkes der deutschsprachigen Auslandsmedien.

Foto oben: Prof. Miller (rechts) trifft den deutschen Bundespräsidenten.

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Schirmherrin
"Ich wünsche den Produzen- ten der deutschsprachigen Publikationen, Radioprogram- me, TV-Programme und Internetseiten im Ausland viel Erfolg für ihre Arbeit!"

Dr. Benita Ferrero-Waldner, ehemalige österreichische Außenministerin und EU-Außenkommissarin,
ist Schirmherrin der IMH-
Hilfsaktionen. Bei einer Rede vor Medienvertretern in Brüssel lobte sie unsere Arbeit und hob hervor, wie wichtig die Mitgliedsmedien der IMH für Europa und die Völkerverständigung sind.
Bekannte Mitglieder
Die bekannte jüdische Chef- redakteurin und Schriftstellerin Alice Schwarz-Gardos ("Israel-Nachrichten") aus
Tel Aviv gehörte zu den Gründungsmitgliedern der IMH.

Foto: Alisa Douer
Aktuelles
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