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Fremdsprachige Medien in Deutschland
28. Mai bis 30. Mai 1999 in Berlin
Die erste Veranstaltung über die mehr als 2.500 Migrantenmedien in Deutschland
Veranstaltungsleiter:
Björn Akstinat
Veranstalter:
IMH-Netzwerk fremdsprachiger Medien,
IMH-Nachrichtenagentur
Die Ideenbörse, Präsentationsmöglichkeit, Informationsquelle
und Diskussionsarena für
· Verlage
· Radiosender
· Fernsehanstalten
· Medienschulen
· Nachrichtenagenturen
· Kulturinstitute
· Kultur- und Medien-Behörden
· Medien- und Kultur-Stiftungen
· Werbeagenturen
· Medienstudenten
Referenten
Zu den Referenten und Diskussionsteilnehmern gehörten unter anderem:
· Femi Awoniyi, "The African Courier", Speyer (englisch)
· Maria Garcia, "info & tips", Frankfurt/Main (polnisch)
· Eva Forinyak, Leiterin des Vereins der Ausländischen Presse (VAP), Berlin (ungarisch)
· Haroun Sweis, RBB - Radio MultiKulti, Berlin (arabisch)
· Garry Bautell, AFN - American Forces Network, Frankfurt/Main (englisch)
· Boris Feldmann, Chefredakteur von "Russkaja Germanija" (russisch)
· Mario dos Santos, Herausgeber der "Portugal-Post", Dortmund (portugiesisch)
· Benedikt Dyrlich, Chefredakteur "Serbske Nowiny", Bautzen (sorbisch)
· Björn Akstinat, Verband Fremdsprachiger Medien in der IMH, Köln
· Hannelore Wenzel-Dodenberg, Bundespresseamt, Berlin
· Serdar Derventli, "Evrensel", Köln (türkisch)
· Dennis Romeo, Heraugeber von "International Community", Berlin (englisch)
· Ella Wassink, Deutscher Presserat, Bonn
· Ahmed Külaci, "Hürriyet", Frankfurt/Main (türkisch)
PRESSESTIMMEN
"taz", 29. Mai 1999:
Fremdsprachige Medien in Deutschland
Sie heißen Hürriyet, Serbske Nowiny oder Russkij Germania: In Deutschland gibt es mehr als 2.500 fremdsprachige Publikationen und etwa 20 Rundfunkprogramme, die in anderen Sprachen senden. Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit werden sie für über
zwölf Millionen Menschen ausländischer Herkunft in der Bundesrepublik produziert. Dazu zählen die hier lebenden Menschen nichtdeutscher Herkunft - ohne oder mit deutschem Paß. Zu diesem Kreis gehören auch deutschstämmige oder jüdische Aussiedler aus Osteuropa sowie in Deutschland lebende Minderheiten wie die Sorben oder die Dänen.
Dem Normalbürger dürften Namen wie AFN und BFBS - die Radiosender der in Deutschland stationierten Soldaten aus den USA und Großbritannien - noch am ehesten ein Begriff sein. Die von Aussiedlern aus Polen oder Rußland hergestellten Postillen, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen, kennt dagegen kaum einer. "Es gibt unzählige kleine Mitteilungsblätter und Zeitschriften, deren Zahl niemand genau weiß", sagt Björn Akstinat von der Internationalen Medienhilfe (IMH). Auf Initiative der IMH kommen an diesem Wochenende in Berlin erstmals Vertreter der fremdsprachigen Medienszene zusammen.
"Migrare - Zeitschrift des Bonner Instituts für Migrationsforschung und
interkulturelles Lernen", 2/2001:
"... Ziel dieser "Berichterstattung über die Berichterstattung" ist es, so Gülfirat auf einer Tagung der Internationalen Medienhilfe (IMH) über "Fremdsprachige Medien in Deutschland", den Deutschen einen Einblick in die Themen und Berichterstattung der "zweiten Presselandschaft" zu geben."
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| Schirmherrin |  | "Ich wünsche den Produzen- ten der deutschsprachigen Publikationen, Radioprogram- me, TV-Programme und Internetseiten im Ausland viel Erfolg für ihre Arbeit!"
Dr. Benita Ferrero-Waldner, ehemalige österreichische Außenministerin und EU-Außenkommissarin, ist Schirmherrin der IMH- Hilfsaktionen. Bei einer Rede vor Medienvertretern in Brüssel lobte sie unsere Arbeit und hob hervor, wie wichtig die Mitgliedsmedien der IMH für Europa und die Völkerverständigung sind.
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