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Das Buch "Deutschsprachige Studienangebote weltweit" der IMH informiert erstmals u.a. über Journalistik-, Film- und Medienwissenschafts- studiengänge, die außerhalb des deutschen Sprachraums auf Deutsch angeboten werden.
deutschsprachig.de

IMH-Netzwerk deutschsprachiger Auslandsmedien

Außerhalb Deutschlands, Österreichs, Luxemburgs, Liechtensteins und der Schweiz gibt es derzeit weit über 100 Mio. deutschsprachige Menschen. Darunter sind zum Beispiel Sprachschüler, Germanistik-Studenten, Auslandsdeutsche, Auslandsösterreicher, Auslandsschweizer, Touristen, entsandte Firmenangestellte und Geschäftsreisende.

Für diese Personen werden weltweit Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehprogramme auf Deutsch produziert. Mittlerweile existieren außerhalb des deutschen Sprachraums rund 2.500 deutschsprachige Medien.

Die bedeutendsten dieser Medien haben sich im IMH-Netzwerk deutschsprachiger Auslandsmedien zusammengeschlossen. Das Netzwerk dient ihnen als Interessenvertretung, Dienstleistungsorganisation und Kooperationsplattform.


Liste mit einer Auswahl deutschsprachiger Auslandsmedien

Liste mit einer Auswahl jiddischsprachiger Medien weltweit

Dienstleistungen für deutschsprachige Auslandsmedien

Beantragung der Mitgliedschaft im IMH-Netzwerk deutschsprachiger Auslandsmedien

Werbung in deutschsprachigen Auslandsmedien

Treffen deutschsprachiger Auslandsmedien

Zahlen · Daten · Fakten


N A C H R I C H T E N


"DIE ZEIT", 2. Dezember 2004:

... Die IMH ist der zentrale Knotenpunkt im weltweiten Netzwerk deutschsprachiger Auslandsmedien. ...


"DEUTSCHLAND/GERMANY" (Magazin der deutschen Bundesregierung), 2001:

... The Internationale Medienhilfe represents the interests of German-language media based abroad. ...


"Schleswig-Holsteinische Zeitung", 23. April 2007:

... IMH - die Experten für deutschsprachige Auslandsmedien ...


"DER SPIEGEL", 30. Juni 2003:

Man schreibt Deutsch

Fern der Heimat ist die gewohnte Tageszeitung - falls überhaupt erhältlich - meist mehrere Tage alt und ihre Neuigkeiten schon längst kalter Kaffee. Rund um die Welt können jedoch Zeitungen in deutscher Sprache die Sucht nach dem morgendlichen Papiergeraschel stillen.

Hennef - Am Kiosk des Supermarkts «Las Brisas» in der Stadt Puerto Montt in Chile stapeln sich neben Zigaretten und Schokoriegeln zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften. Zwischen den einheimischen Blättern «La Tercera» und «El Mercurio» blitzt eine deutsche Schlagzeile auf: «Reform im chilenischen Strafrecht», titelt der deutsch-chilenische «Condor» - eine etwa 20 Seiten starke Wochenzeitung. Aber nicht nur in Chile, rund um die Welt haben deutsche Urlauber Gelegenheit, sich in ihrer Muttersprache über Neuigkeiten zu informieren.

Mehr als 3.000 deutschsprachige Publikationen gibt es laut einer Studie der in Hennef bei Köln ansässigen Internationalen Medienhilfe (IMH) außerhalb des deutschen Sprachraums. Dazu gehören etwa das «Argentinische Tageblatt», die «Riviera-Cote d'Azur Zeitung», die «Prager Zeitung», die «Peking Rundschau» und «Die Woche in Australien». Zudem werden rund 350 Radio- und 50 Fernsehprogramme auf Deutsch produziert.

Auch wenn sich diese Medien vor allem an deutsche Einwohner des jeweiligen Landes richten: Sie ermöglichen Touristen allemal, im Urlaub etwas anderes in deutscher Sprache zu lesen als die mitunter Tage alten Auslandsausgaben heimischer Zeitungen. Die Publikationen reichen vom Faltblatt bis zur Tageszeitung und sind teils nur im Abonnement, teils aber auch am Kiosk zu kaufen.

Der «Condor» in Chile erscheint seit 65 Jahren und hat inzwischen nach eigenen Angaben eine Auflage von etwa 5000 Exemplaren. Herausgeber ist der Deutsch-Chilenische Bund, eine Organisation deutsch-chilenischer Institutionen mit Sitz in Santiago de Chile. Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf Politik, Wirtschaft und Sport. Neben Themen aus Chile erscheinen in jeder Ausgabe auch mehrere Berichte über Geschehnisse in Europa. Das DIN-A-3-Format ist kompakt, Grafik und Aufmachung sind modern, so dass das Blatt auch an einem deutschen Kiosk nicht auffallen würde.

Ebenfalls im DIN-A-3-Format erscheint die einzige deutschsprachige Tageszeitung Afrikas: die Allgemeine Zeitung (AZ) in Windhoek in Namibia. Im Jahr 1916 gegründet, ist sie zugleich die älteste Tageszeitung in dem südwestafrikanischen Staat. Vor vier Jahren wurde das etwa 20 Seiten starke Blatt einem «Facelifting» unterzogen - Druckqualität und Papier sind trotzdem nach wie vor nicht besonders gut.

Die AZ ist eine Art Lokalzeitung für ein Land, in dem immerhin rund 25.000 Menschen deutsch sprechen. Bei einer Auflage zwischen 5.000 und 5.700 finden sowohl eine Meldung über internationalen Terrorismus als auch der Bericht über einen Brand im Seniorenheim Platz auf der ersten Seite. In den Leserbriefspalten verrät das Blatt viel über die Sorgen der Einwohner des Wüstenlandes: So klagen die Leser dort über Wassermangel oder Viehdiebstahl. Neben der AZ gibt es in Namibia noch eine zweite regelmäßige deutsche Publikation: das wöchentlich erscheinende Anzeigenblatt «Plus».

Eine Zeitung, die sich an Deutschsprachige auf der ganzen Welt richtet, ist die in Kanada erscheinende «Deutsche Rundschau». «Die Berichte stammen überwiegend von 127 freien Mitarbeitern auf allen fünf Kontinenten», sagt Verleger Juri Klugmann. Die «Deutsche Rundschau» wird seit 1997 monatlich in Ontario gedruckt und bezeichnet sich selbst als «kleinste globale Zeitung». Bei einer Auflage von 15.000 werden nach eigenen Angaben rund 60.000 Leser in 146 Ländern erreicht.

Laut IMH nimmt die Zahl deutschsprachiger Auslandsmedien stetig zu. Seit 1990 entstanden weltweit etwa 300 neue Zeitungen, Zeitschriften, Mitteilungsblätter und Rundfunkprogramme. «Das Land mit den meisten deutschsprachigen Auslandsmedien ist derzeit die USA, was nicht verwundert, wenn man an die mehr als 50 Millionen deutschstämmigen Einwohner denkt», sagt IMH-Gründer Björn Akstinat. Rund 15 Prozent aller deutschsprachigen Auslandsmedien erscheinen in Nordamerika.

Der weitaus größte Teil wird naturgemäß in Europa publiziert - rund 65 Prozent. Etwa 10 Prozent der deutschen Publikationen erscheinen in Süd- und Mittelamerika, 5 Prozent in Asien, 3 Prozent in Australien und Neuseeland und nur 2 Prozent in Afrika. Die IMH vertritt die Interessen von deutschsprachigen Auslandsmedien und vermittelt unter anderem Werbekunden.

Neben dem bereits seit 1727 erscheinenden Monatsmagazin «St. Petersburgische Zeitung» gehört auch der «Der neue Pester Lloyd» zu den Publikationen mit Tradition: Das wöchentlich in Ungarn erscheinende Blatt wurde 1854 von jüdischen Kaufleuten gegründet. In den dreißiger Jahren gehörten Thomas Mann und Stefan Zweig zu den Autoren. Im April 1945 stellte die Zeitung ihr Erscheinen ein und wurde erst 1994 als unabhängige deutschsprachige Wochenzeitung wiederbelebt. Sie hat heute eine Auflage von bis zu 30.000 Exemplaren.


"Der Tagesspiegel", 13. Oktober 2011:

Auflage im Auslandsplus

Von Andreas Maisch

Während hierzulande die Auflagen sinken, ist andernorts die Nachfrage nach deutsprachiger Presse hoch wie nie. Ein Blick nach Namibia und Kanada – und in die Antarktis.

„Geier und Nashörner nach Kuba“ steht in großen Buchstaben auf der Titelseite der Zeitung. Nashörner, Elefanten, Löwen und weitere Tierarten sollen auf Kosten der Steuerzahler ins Land der Castro-Brüder gebracht werden. Dies ist nicht etwa eine neue Idee der Partei Die Linke, sondern eine Entscheidung der Regierung Namibias, über welche die deutschsprachige „Allgemeine Zeitung“ (AZ) berichtet. Die „AZ“ ist die älteste Tageszeitung Namibias und eine von rund 3000 deutschsprachigen Zeitungen, Magazinen und Mitteilungsblättern, die im Ausland erscheinen. Das viel beklagte Zeitungssterben trifft auf deutschsprachige Auslandsmedien nicht zu. „Die Zahl deutschsprachiger Auslandsmedien nimmt zu“, sagt Björn Akstinat, Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation Internationale Medienhilfe. Pro Jahr steige die Anzahl der Blätter um etwa fünf. Neu entstehen vor allem Zeitungen in Touristenregionen und Magazine für Geschäftsleute. Einige der bereits bestehenden Medien vermelden außerdem steigende Auflagen. Die „AZ“ versteht sich als „Brücke zwischen Namibia und Deutschland“, wie Chefredakteur Stefan Fischer erklärt. Ihre verkaufte Auflage ist in den letzten Jahren gestiegen. 2009 lag die Auflage bei 5000 Exemplaren, heute verkauft der Verlag täglich etwa 5500 Zeitungen. Die Internetseite hat etwa eine halbe Million Seitenaufrufe pro Monat, 70 Prozent davon erfolgten aus Deutschland. Doch die Zeitung, die zehn Reporter und Fotografen beschäftigt, berichtet kaum über das Geschehen in Deutschland. Ihre Zielgruppe sind rund 22000 deutschsprachige Namibier, die etwa ein Prozent der Landesbevölkerung ausmachen. „Wir konzentrieren uns in allen Bereichen auf die Berichterstattung aus Namibia. Wir sind schließlich keine deutsche Zeitung in Namibia, sondern eine namibische Zeitung in deutscher Sprache“, sagt Fischer. „Deutschland ist hinsichtlich der Themenauswahl ein Land im Rest der Welt“, sagt Fischer. Die Monatszeitung „Deutsche Rundschau“ versorgt von Kanada aus nach eigenen Angaben weltweit rund 80000 Leser. Drei Viertel der Auflage vertreibt die Zeitung in den USA und Kanada, sagt Verleger Juri Klugmann. Zwölf Redakteure und circa 170 freie Mitarbeiter verteilen sich auf die ganze Welt. Alle Mitarbeiter arbeiteten ehrenamtlich mit, um Deutsch sprechende Menschen weltweit einander näherzubringen. In den vergangenen Jahren sei die verkaufte Auflage auf rund 11500 Exemplare gestiegen. Probleme machen der Zeitung, die seit 14 Jahren erscheint, jedoch steigende Druck- und Vertriebskosten sowie sinkende Werbeeinnahmen – die Wirtschaftskrise ist weltweit spürbar. Das „Mallorca Magazin“ (MM) hat sich in den vergangenen Jahren von einer reinen Urlauberzeitung zu einer Mischung aus Urlauber- und Einwohnerzeitung entwickelt. Fast ein Drittel der Auflage von rund 35000 Exemplaren gehe außerdem nach Deutschland, sagt Chefredakteur Bernd Jogalla. Das MM decke die ganze Bandbreite einer Lokalzeitung ab. „Wir berichten über Themen von der Insel und geben den Besuchern Service-Tipps“, sagt Jogalla. Selbst in der Antarktis erscheint eine deutschsprachige Zeitung namens „Atka-Express“, die mehrmals im Jahr von der Besatzung der deutschen Antarktisstation im Internet veröffentlicht wird. Der Verkauf der überregionalen deutschen Tageszeitungen im Ausland geht indessen geringfügig zurück. Sowohl die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) als auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) verloren in den vergangenen Jahren an Auflage. Den Höhepunkt des Auslandsverkaufs verzeichnete die „FAZ“ im Jahr 1998, rund 24500 Exemplare wurden damals täglich verkauft. 2010 lag die Auflage nur noch knapp über 16000. Die „SZ“ gibt an, ihre Auslandsauflage sei im vergangenen Jahr um weniger als zwei Prozent gesunken.


"Jüdische Zeitung", März 2006:

Deutsch-jüdische Medienhilfe

... Was alle jüdischen Medien in Deutsch und Jiddisch miteinander verbindet, sind die sehr speziellen und damit kleinen Leserkreise, der völkerverbindende Charakter, die Bedeutung als einzigartige Informationsquellen und der Kampf ums Überleben. Damit sie existieren und ihre wichtigen Funktionen erfüllen können, brauchen sie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, der Vertretung ihrer Interessen und ihrer Medienrechte sowie der Gewinnung von neuen Lesern und Werbekunden. Deshalb wurde von mehreren Medien zusammen die Selbsthilfeorganisation und Arbeitsgemeinschaft Internationale Medienhilfe (IMH) ins Leben gerufen. Die IMH führt gemeinsame Werbeaktionen und Veranstaltungen durch, organisiert die Personalvermittlung sowie die Nachrichtenbeschaffung und hilft mit einer zentralen Anzeigenannahme bei der Gewinnung von Werbeaufträgen. Eine der traditionsreichsten IMH-Mitgliedszeitungen ist die deutschsprachige Tel Aviver Tageszeitung „Israel-Nachrichten“. ... Die "Israel-Nachrichten" gelten als wichtigste Brücke zwischen Israel und dem deutschsprachigen Europa. Auch als Kulturbotschafter und Förderer bilateraler Wirtschaftsbeziehungen ist die Zeitung unersetzlich. ... Wer mehr über deutsch-jüdische bzw. jiddische Medien weltweit erfahren möchte und diese abonnieren will, kann sich bei der IMH melden. ...


"Frankfurter Rundschau", 10. Januar 2005:

... An die 3100 Zeitungen, Zeitschriften und Mitteilungsblätter in deutscher Sprache werden heute außerhalb der deutschsprachigen Länder produziert. Das hat eine neue Untersuchung der Internationalen Medienhilfe (IMH) in Hennef ergeben. Die meisten gibt es in den USA, etwa 300 Stück. Nicht überraschend: 58 Millionen US-Amerikaner sind deutschstämmig. Knapp ein Viertel der US-Bevölkerung führt damit seine Abstammung auf Immigranten aus Deutschland zurück. Etwa sechs Millionen von ihnen beherrschen die deutsche Sprache. ...


"Die Welt", 1. November 2005:

Auslandsmedien fordern mehr Aufmerksamkeit

Vertreter der mehr als 3000 deutschsprachigen Auslandsmedien aus über 30 Ländern haben in einem Schreiben an die Regierungen in Berlin, Wien und Bern für mehr Unterstützung ihrer Arbeit geworben. "Die deutschen Auslandsmedien werden im Ausland mehr gefördert als in den deutschsprachigen Ländern, obwohl sie wichtige Vermittler deutscher Sprache und Kultur sind", sagte der Geschäftsführer der Internationalen Medienhilfe, Björn Akstinat.


"Der Tagesspiegel", 6. Januar 2005:

Die deutschsprachigen Zeitungen in Thailand und die Flutkatastrophe

... Die IMH, die Interessenvertretung deutschsprachiger Auslandsmedien in Köln, hat rund zehn deutschsprachige Publikationen in Thailand und drei in Indonesien registriert. Sie richten sich hauptsächlich an Touristen, außerdem gibt es eine kleine deutschsprachige Minderheit, die ihren Wohnsitz in Südostasien hat. ... Björn Akstinat von der IMH glaubt, dass es zu enormen Einbrüchen bei Anzeigenkunden und Leserzahlen kommen könnte. ...


"Die Zeit", 2. Dezember 2004:

... Die IMH ist der zentrale Knotenpunkt im weltweiten Netzwerk deutschsprachiger Auslandsmedien. Jährlich vermittelt sie rund 800 Praktikumsplätze in aller Welt. Der Bedarf an mobilen Journalisten ist groß, denn weltweit erscheinen mehr als 3.000 Zeitungen und Zeitschriften in deutscher Sprache, und jedes Jahr werden es mehr. Darunter auflagenstarke Titel wie die in Südtirol verbreitete Tageszeitung "Dolomiten", aber auch ambitionierte Nischenprodukte, etwa der südamerikanische "Menno-Bote": ein Magazin für die in Bolivien lebende Gemeinde der evangelisch-freikirchlichen Mennoniten, deren Urahnen vor 300 Jahren aus Deutschland ausgewandert sind. Seit 1990 ist die Zahl der deutschsprachigen Auslandsmedien um rund zehn Prozent gestiegen. Vor allem in Osteuropa, wo sich deutsche Minderheiten eigene Sprachrohre schaffen, sind viele neue Redaktionen entstanden. Aber auch in den Kiosken auf Mallorca, in Florida und in Thailand findet sich immer mehr deutschsprachige Lektüre. Gemacht für Touristen, die sich am Strand mit lokalen Infos in ihrer Muttersprache eindecken möchten. ...


Deutsche Welle, Hauszeitschrift "weltzeit", 2/2006:

Deutsche Töne aus Vietnam

Seit einigen Wochen hat die „Stimme von Vietnam“ in Hanoi ihr Sprachenangebot ausgebaut und sendet täglich auch auf Deutsch. Der internationale Radiosender verbreitet die Sendungen sowohl über Kurzwelle ins Ausland – Richtung Europa – als auch über UKW im Inland. Dieses Angebot gilt vor allem den rund 100.000 deutschsprachigen Vietnamesen, die zumeist in der DDR gelebt haben und zurückgekehrt sind. Nach Angaben der Internationalen Medienhilfe (IMH) ist das Programm aus Hanoi das jüngste von rund 350 deutschsprachigen Hörfunkangeboten außerhalb des deutschen Sprachraums.


"Karpatenblatt" (Slowakei), Mai 2003:

Internationale Medienmesse 2003 der IMH in Budapest

... Budapest wurde dank dieser Veranstaltung für zwei Tage zur Weltstadt der Medien, vor allem der gedruckten. Die zwei Tage (11. und 12. April 2003) wurden nicht nur zur Präsentation der deutschsprachigen Auslandsmedien und von fremdsprachigen Medien aus dem deutschen Sprachraum, sondern auch zum Treffen guter alter Freunde und zum Knüpfen neuer, wichtiger Kontakte genutzt. Die Veranstalter waren die AG Internationale Medienhilfe (IMH) und die traditionsreichste deutschsprachige Wochenzeitung Ungarns, der PESTER LLOYD. ...


"Luxemburger Wort" (größte Zeitung Luxemburgs), 12. Juli 2003:

Junge Luxemburger in alle Welt

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche junge Medien-Interessierte aus Luxemburg von der Internationalen Medienhilfe (IMH) als Praktikanten zu ausländischen Medien vermitteln lassen. Sie konnten dadurch zugleich Auslands- und Medienerfahrung sammeln.

Die IMH-Praktikanten werden zumeist von deutschsprachigen Medien ausserhalb des deutschen Sprachraums aufgenommen. Dazu gehören beispielsweise die deutsch-jüdische Zeitung "AUFBAU" in New York oder die "Hermannstädter Zeitung". Letztere erscheint in einer Region Rumäniens, in der eine große deutschsprachige Minderheit ansässig ist. Man spricht dort die gleiche deutsche Mundart wie in Luxemburg - und zwar aus einem einfachen Grund: vor mehreren hundert Jahren wanderten Menschen aus der Umgebung von Luxemburg und Trier in dieses Gebiet aus. ...


"werben & verkaufen", 13. Juni 2003:

Nachrichten aus der Heimat

Deutschsprachige Medien im Ausland bleiben von der Krise verschont. Ihre Zahl nimmt zu.

Sie heißen "Bulgarisches Wirtschaftsblatt", "Mallorca Zeitung" oder "Nordamerikanische Wochen-Post". Und sie haben eine Gemeinsamkeit: die deutsche Sprache. Weltweit, so schätzt die AG Internationale Medienhilfe (IMH), Hennef, erscheinen rund 3.000 Publikationen auf Deutsch, aber außerhalb des deutschen Sprachraums. Dazu kommen noch einmal 350 Radio- und 50 TV-Sender, die im Ausland Programme für Deutsche produzieren. Die Zahl dieser Auslandsmedien steigt kontinuierlich an. Vor allem in Osteuropa seien in den vergangenen Jahren zahlreiche Publikationen gegründet worden. Gelesen werden die Blätter von deutschsprachigen Touristen, Geschäftsreisenden, Angehörigen deutscher Minderheiten oder Sprachschülern. Weshalb sie, so Akstinat, auch für viele Werbungtreibende interessant seien. Beispiel LIDL: Der Discounter baut derzeit Filialen in Rumänien auf und suche dazu Personal, das sowohl der deutschen als auch der rumänischen Sprache mächtig sein sollte. Gefunden hat er es über entsprechende deutschsprachige Blätter. In der IMH haben sich deutschsprachige Medien zusammengeschlossen, die Erfahrungen wie auch Inhalte austauschen und Gattungsmarketing betreiben. Über die dazugehörige Vermarktungsagentur IMH Service GbR, deren Chef Akstinat ist, kann Werbung bei den Sendern und Blättern gebucht werden. Mitunter haben Anzeigenkunden mit den Auflagen- und Reichweitenzahlen, die manche der deutschsprachigen Auslandsmedien beispielsweise in Urlaubsregionen angeben, so ihre Probleme. Sie erscheinen ihnen recht hoch. Doch unseriöse Angaben hätten bei der IMH keine Chance, versichert Akstinat. Denn vor kurzem wurde ein Rat errichtet, der die Angaben der Mitgliedsmedien kontrolliert.




Schirmherrin
"Ich wünsche den Produzen- ten der deutschsprachigen Publikationen, Radioprogram- me, TV-Programme und Internetseiten im Ausland viel Erfolg für ihre Arbeit!"

Dr. Benita Ferrero-Waldner, ehemalige österreichische Außenministerin und EU-Außenkommissarin,
ist Schirmherrin der IMH-
Hilfsaktionen. Bei einer Rede vor Medienvertretern in Brüssel lobte sie unsere Arbeit und hob hervor, wie wichtig die Mitgliedsmedien der IMH für Europa und die Völkerverständigung sind.
Bekannte Mitglieder
Die bekannte jüdische Chef- redakteurin und Schriftstellerin Alice Schwarz-Gardos ("Israel-Nachrichten") aus
Tel Aviv gehörte zu den Gründungsmitgliedern der IMH.

Foto: Alisa Douer
Aktuelles
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