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Dr. Benita Ferrero-Waldner, ehemalige österreichische Außenministerin und Außenkommissarin der EU, ist Schirmherrin der aktuellen IMH-Hilfsaktionen für jüdische Medien. Erst kürzlich lobte sie in Brüssel die IMH-Arbeit und hob hervor, wie wichtig die Mitgliedsmedien der IMH für Europa und die Völkerver- ständigung sind.
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dafm - Deutsche Agentur für Mediennachrichten
Die dafm ist die erste Spezialagentur für Mediennachrichten.
Sie verfügt über einen Pool von deutschen und internationalen Nachrichten aus den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Presse, Film, Musik und Marketing.
Folgende Dienstleistungen werden von der dafm angeboten und auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zugeschnitten:
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· Beschaffung von einzelnen Medien-Informationen aus dem In- und Ausland
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Eine Auswahl bereits veröffentlichter Mediennachrichten
Polen: Märchenhafte Medien-Karriere eines Deutschen
(IMH/dafm.de) - Er heißt Steffen Möller und in Polen kennt ihn nahezu
jeder. Wahrscheinlich ist er der beliebteste Deutsche des Landes. Er
wurde 1969 in Wuppertal geboren und studierte Theologie und Philosophie
an der Freien Universität Berlin. Angeregt durch einen Sprachkurs in
Krakau während seiner Studienzeit wagte Möller nach dem Examen 1994 sein
Glück in Polen und arbeitete zunächst als Deutschlehrer an einem
Gymnasium und an der Universität Warschau. 2001 trat er in Polen
erstmals mit einem eigenen polnischsprachigen Kabarett-Programm auf.
2002 erreichte er beim nationalen Kabarett-Wettbewerb einen Spitzenplatz
und wurde vom polnischen Fernsehen als Schauspieler für die populäre
Serie "L wie Liebe" engagiert, wo Möller einen in Polen gestrandeten
liebenswerten deutschen Kartoffelbauern spielte. Ab da gab es für seine
Karriere kein Halten mehr. Er moderierte die polnische Version der
exportierten deutschen TV-Show "Wetten, dass..?" und war ständiger Gast
in weiteren Fernsehsendungen. Für seine Verdienste um das
deutsch-polnische Verhältnis wurde er 2005 mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet. 2008 erschien in Deutschland sein Buch "Viva Polonia -
Als deutscher Gastarbeiter in Polen", das sich rund ein Jahr lang weit
oben auf der maßgebenden Buch-Bestsellerliste befand. 2009 kam
von ihm das Buch "Vita Classica" über seine Leidenschaft für klassische
Musik auf den Markt. In den vergangenen Monaten trat er in Polen,
Deutschland und Österreich über 200-mal mit dem Bühnen-Programm „Viva
Polonia Live“ auf.
International: Jiddischsprachige Medien
(IMH/dafm.de) - Nach Untersuchungen der Internationalen Medienhilfe
(IMH) existieren rund um den Globus etwa 100 Publikationen und 10
Rundfunkprogramme in Jiddisch. Jiddisch gilt als deutsche Mundart, die
sich unter Juden im deutschen Sprachraum bildete. Wie viele Menschen
heute Jiddisch sprechen bzw. beherrschen, lässt sich nicht genau
ermitteln. Schätzungen zufolge sind es ca. 4 Millionen - Tendenz
steigend! Zu den jiddischsprachigen Publikationen weltweit zählen
beispielsweise "Algemeiner Journal / Allgemeines Journal" (New York,
USA), "Birobidschaner Stern" (Birobidschan, Russland), "Der Yapanisher
Yid / Der Japanische Jude" (Tokio, Japan), "Dos Jidisze Wort / Das
Jüdische Wort" (Warschau, Polen), "Forverts / Vorwärts" (New York, USA),
"Letste Nayes / Letzte Neuigkeiten" (Tel Aviv, Israel) oder die
"Melburner Bleter / Melbourner Blätter" (Melbourne, Australien). Weitere
Informationen finden Sie hier: www.medienhilfe.org
Frankreich: Privates deutsches Auslandsfernsehprogramm nun auch in Westeuropa
(IMH/dafm.de) - Der deutsche TV-Konzern ProSiebenSat.1 startet sein
Bezahl-Fernsehprogramm für Deutschsprachige im Ausland namens "ProSiebenSat.1 Welt"
erstmals auch in Europa. Das spezielle Programm ist bereits seit fünf
Jahren in den USA und Kanada zu sehen. Nun soll es via DSL auch in Frankreich zu empfangen sein. "ProSiebenSat.1 Welt"
bietet ein deutschsprachiges Programm mit Sendungen der Mitgliedssender
des Konzerns (Pro Sieben, Sat.1, Kabel Eins und N24). Das Programm
besteht größtenteils aus Serien der
Konzern-Mitgliedssender wie etwa der beliebten Krimi-Reihe "Der Bulle
von Tölz". Der französische Markt gilt als attraktiv, weil in Frankreich
sehr viele deutschsprachige Menschen leben und der Bezug von Abo-TV weit
verbreitet ist. Allein die Zahl der traditionell Deutsch sprechenden
Elsässer und Lothringer in Ostfrankreich wird auf rund 1 Mio. geschätzt.
Rumänien: Erschreckendes Desinteresse an Büchern
(IMH/dafm.de) - Wie der deutschsprachige Internetdienst zoro.ro aus
Rumänien meldet, hat eine Umfrage unter den Einwohnern des
südosteuropäischen Staates ergeben, dass 2009 mehr als die Hälfte aller
Rumänen kein einziges Buch gekauft hat. Der Prozentsatz jener, die auf
den Buchkauf verzichtet haben, ist im Vergleich zum Vorjahr von 46
Prozent auf nun 51 Prozent gestiegen. Ähnlich hoch liegt der Anteil der
Umfrageteilnehmer, die 2009 kein einziges Buch gelesen haben.
Großbritannien: „Reader's Digest“ insolvent
(IMH/dafm.de) - Die Zeitschrift "Reader's Digest" hat in Großbritannien
Insolvenz angemeldet. Die US-Muttergesellschaft teilte mit, Grund sei
ein
Streit mit den britischen Behörden über den Pensionsfonds. Die Pleite in
Großbritannien betrifft keine anderen internationalen Ausgaben. Die
britische Ausgabe von "Reader's Digest" kam 1938 erstmals heraus, hat
eine
Auflage von rund 540.000 Stück und beschäftigt knapp 120 Mitarbeiter.
Das Haus soll unter einem Pensionsdefizit von 125 Mio. Pfund (144 Mio. Euro)
leiden. In Deutschland wird "Readers Digest" in Stuttgart herausgegeben.
Mit mehr als 200 Mitarbeitern ist Deutschland eine der größten
Tochtergesellschaften des Medien- und Marketingunternehmens. Das
Verlagshaus war 2007 von der US-Investorengruppe Ripplewood für 2,4 Mrd. US-Dollar
(1,75 Mrd. Euro) gekauft worden.
International: Gründungsboom bei deutschsprachigen Medien im Ausland
(IMH/dafm.de) - Außerhalb des deutschen Sprachraums werden rund 3.000 Publikationen und rund 500 Radio- und Fernsehprogramme auf Deutsch produziert. Diese haben auch
unter der allgemeinen Flaute im Werbe- und Abo-Geschäft zu leiden, aber im Gegensatz zu Deutschland ist ein überraschender Trend zu beobachten:
Trotz der vermeintlichen Wirtschaftskrise wurden in den vergangenen Monaten mehr
deutschsprachige Auslandsmedien neu gegründet als eingestellt. Zu den Neu-Gründungen zählen die Zeitungen und Zeitschriften „German Link“ (Großbritannien), „Spirit of the West“ (USA), „Königsberger Allgemeine“ (Russland), „Servus Romania“ (Rumänien), „Holland-Magazin“
(Niederlande) und „hjortron“ (Schweden).
Im Rundfunkbereich kam es zur Schaffung eines neuen TV-Programms in
Südtirol/Italien (SDF Südtiroler Digitalfernsehen) und einer neuen deutschsprachigen
Nachrichtensendung im staatlichen Fernsehen von Namibia. Eine Übersicht über deutschsprachige Medien weltweit ist hier zu finden: www.deutschsprachig.de
Venezuela: Keine Pressefreiheit unter Hugo Chávez
(IMH/dafm.de) - Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, entzog der venezolanische Präsident Hugo Chávez dem ältesten oppositionellen Fernsehkanal RCTV jetzt auch die Lizenz zum Senden über Kabel, nachdem der Kanal bereits seit 2007 nicht mehr frei über Antenne zu empfangen ist. Mit RCTV wurden auch fünf kleinere Fernsehsender aus dem Kabelnetz entfernt. Den Entzug der Sendelizenz begründete die venezolanische Regierung mit dem Nichtbeachten von Vorschriften über die Programmgestaltung. Die betroffenen Sender wollten die Live-Ausstrahlung von stundenlangen Chávez-Reden oder die Ausstrahlung der Nationalhymne um 12 und 18 Uhr nicht senden. Bereits im August hatte die Regierung 33 Radio- und einen Fernsehsender geschlossen und insgesamt 240 weiteren Medien mit der Schließung gedroht. Die IGFM sieht in der Intensivierung des Kreuzzuges gegen die Pressefreiheit ein Zeichen für die Angst von Chávez vor einer Niederlage bei den anstehenden Parlamentswahlen im September. In der Bevölkerung wächst der Unmut über den diktatorisch regierenden Präsidenten und Chef der Sozialistischen Einheitspartei Venezuelas (PSUV), da die Wirtschaft und die Energieversorgung am Boden liegen. Das Land hat mittlerweile die höchste Inflationsrate Lateinamerikas.
China: Suchmaschinenbetreiber Baidu.com verklagt US-Domain-Verwalter
(IMH/dafm.de) - Der führende chinesische Internet-Suchmaschinenbetreiber Baidu.com verklagt seinen amerikanischen Domain-Verwalter register.com vor einem Gericht in New York auf Schadensersatz. Der Vorwurf lautet auf „grobe Nachlässigkeit“, nachdem die Baidu-Suchmaschine Opfer eines Hackerangriffs geworden war. Die Seite sei über mehrere Stunden nicht benutzbar gewesen, beklagt Baidu. Die Hacker hatten sich selbst „Iranische Cyber-Armee“ genannt und eine iranische Flagge auf der Suchseite platziert. Die Klage gegen den US-Dienstleister erfolgt vor dem Hintergrund des Streits zwischen Google und den chinesischen Behörden nach einem Hacker-Angriff auf den US-Internetkonzern. Der Angriff kam laut Google aus China.
Großbritannien: BBC-Radio startet Sendereihe zu Geschichtsthemen
(IMH/dafm.de) - Die BBC und das Britische Museum in London wollen mit einer neuartigen Radio-Serie an den Erfolg von Geschichtssendungen anknüpfen. Anhand von jeweils einzelnen Objekten aus dem Museum will Museumsdirektor Neil MacGregor den BBC-Radiohörern Geschichte aus allen Teilen der Welt nahe bringen. Er wird dabei unterstützt von Prominenten wie dem Londoner Bürgermeister Boris Johnson. Zu den Ausstellungsstücken gehören Schnitzereien aus Frankreich, ein römischer Helm, aber auch eine moderne Kreditkarte. Die Idee ist, die Exponate selbst vorzustellen und sie dann auch umfassend in ihre historischen und gesellschaftlichen Hintergründe einzuordnen. Dazu sei das Radio besser geeignet als das Fernsehen, sagen die Sendungsverantwortlichen. Die Serie „A History of the World in 100 Objects“ startete Mitte Januar auf BBC Radio 4.
USA: „New York Times“ führt Online-Bezahldienste ein
(IMH/dafm.de) - Nach Times Online und News Corp. will nun auch die „New York Times“ Online-Bezahldienste einführen. US-Medien berichten, dass die Zeitung in Zukunft für einen Großteil ihres Online-Angebots ein Entgelt von ihren Lesern verlangt. Eine begrenzte Zahl der Artikel soll weiter frei zugänglich bleiben. Wird diese Zahl überschritten, müssen die Leser bezahlen. Eine offizielle Bestätigung für diese Pläne steht aber noch aus. Der Trend zu kostenpflichtigen Inhalten ist bei US-Medien derzeit deutlich spürbar. Umfragen haben allerdings gezeigt, dass die Zahlungsbereitschaft bei den Kunden eher gering ist. Nach einer Studie würden nur 48 Prozent für Online-Nachrichten zahlen.
Slowakei: „Pressburger Zeitung“ feiert Jubiläum
(IMH/dafm.de) - Die in der slowakischen Hauptstadt erscheinende deutschsprachige „Pressburger Zeitung“ konnte Ende 2009 ihren 245. Geburtstag feiern. Sie startete 1764 als Tageszeitung und wurde 2004 nach einer längeren Erscheinungspause als Wirtschaftszeitschrift wiederbelebt. Die Wiederbelebung war eine Initiative des in der Slowakei geborenen erfahrenen deutschen Medienfachmanns Prof. Stephan Wolf. Er gründete zuvor das bekannte deutsche Wirtschaftsmagazin „Capital“ und mehrere deutschsprachige Medien in Spanien. Die „Pressburger Zeitung“ ist eine der erfolgreichsten und vorbildhaftesten Neu-Gründungen auf dem internationalen deutschsprachigen Medienmarkt.
Schweden: Museum zur Radio-Geschichte
(IMH/dafm.de) - Die Schweden besinnen sich auf ihre Radio-Geschichte. In der nordschwedischen Stadt Boden soll ein Kulturdenkmal an die Anfänge des Radios in Schweden vor fast 90 Jahren erinnern. Ein entsprechender Antrag liegt bereits bei der Denkmalschutzbehörde, berichtet Radio Schweden. Im Jahr 1921 war Boden-Radio aus einem Bunker heraus zum ersten Mal auf Sendung gegangen - als Vorgänger des Schwedischen Rundfunks. Diese Radiogeschichte ist weitgehend unbekannt, weshalb der Radiobunker in der Nähe von Boden nun als Kulturdenkmal und Museum geschützt werden soll. Im April 1925 wurde das erste Mal landesweit gesendet. Bald zog die Radiostation um und sendete seit 1938 aus dem Ort Luleå. Im Bunker blieb die Station für militärische Zwecke weiter in Betrieb. Bis 1958 wurde vom Radiobunker aus Küstenfunk und Seenotruf betrieben. Der Radiobunker ist derzeit nur von außen zu besichtigen. Er steht seit 1985 leer.
Uganda: „Wer wird Millionär“-Show auch in Zentralafrika
(IMH/dafm.de) - Uganda Telecom hat von Sony Pictures Television International die Lizenz für das TV-Format „Wer wird Millionär“ erworben und lässt die Show demnächst wöchentlich in Uganda produzieren und ausstrahlen. Uganda ist damit nach Nigeria das erste Land Zentralafrikas, in dem die weltweit populäre Show gezeigt wird. Im Unterschied zur englischen, amerikanischen oder deutschen Version von „Wer wird Millionär“ wird es in dem afrikanischen Staat keine aufgezeichnete Sendung mit Studiokandidaten geben, sondern eine so genannte „Call-in-Show“. Die Sendung wird live ausgestrahlt und Zuschauer können anrufen, um als Telefon-Kandidaten ausgewählt zu werden und Fragen zu beantworten. Als Preis winken jede Woche 12.500 US-Dollar.
Indien: Mehr Rechte für Musiker, Schriftsteller und Filmemacher
(IMH/dafm.de) - Die indische Regierung will die Urheberrechte von Musikern, Autoren und Filmemachern stärken. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Künstler finanziell besser an der Vermarktung ihrer Werke beteiligt werden. Die geplante Reform würde den 52 Jahre alten Copyright Act ablösen, der derzeit in Indien in Kraft ist. So heißt es beispielsweise in dem Entwurf, dass die Urheber von Literatur und Filmmusik, „die bislang von Produzenten und Musikunternehmen ausgebeutet worden sind“, eigene Wahrnehmungsrechte erhalten. „Der Vorschlag lautet, dass eine Lizenz erhoben wird, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit einerseits Zugang über Radios und Fernsehen zu den Werken hat und dass andererseits die Künstler keine Nachteile erleiden“, sagte die zuständige Ministerin Ambika Soni. Der Gesetzesentwurf soll dieses Jahr ins Parlament eingebracht werden und sich auch an den internationalen Standards der World Intellectual Property Organisation (WIPO) orientieren.
USA: Youtube wird Video-Verleiher
(IMH/dafm.de) - Youtube steigt in den USA testweise in den Markt für Video-Verleih ein und will sich damit eine neue Einnahmequelle erschließen. Die ersten Videos sollen für 3,99 US-Dollar und eine Leihdauer von 48 Stunden erhältlich sein. Youtube will die Preisgestaltung den Video-Produzenten überlassen, die auch entscheiden sollen, wie lange ein Video ausgeliehen werden kann. Analysten zufolge schließt Youtube damit wieder zu seinem Rivalen Apple auf. Apple bietet einen Video-Verleih über seine iTune-Stores an, die ihm Zugang zu Millionen von Internetnutzern bieten. Die Dominanz der Youtube-Muttergesellschaft Google im Suchmaschinen-Bereich könnte Youtube eine führende Position sichern, sagen Analysten voraus.
Großbritannien: Bald legale Schleichwerbung in britischen TV-Sendungen?
(IMH/dafm.de) - Die Platzierung von Markenartikeln in britischen TV-Shows (Schleichwerbung/product placement) könnte schon bald erlaubt werden. Die Briten haben dazu kürzlich eine Konsultationsrunde durchgeführt. Branchen-Fachleute rechnen vor, dass die britischen TV-Sender damit 140 Mio. Pfund an zusätzlichen Einnahmen erzielen könnten. Der britische TV-Werbemarkt war im vergangenen Jahr um 15 Prozent gesunken. Gleichzeitig verweisen die britischen TV-Macher auf die Wettbewerbsnachteile, die sie im Vergleich zu ihren US-Kollegen haben. In den USA ist Schleichwerbung erlaubt und bringt dort 2,7 Milliarden US-Dollar ein.
Israel: Gesetzentwurf erschwert Journalisten den Wechsel in die Politik
(IMH/dafm.de) - Nach einem Gesetzesantrag von zwei Abgeordneten sollen Medienmacher zwischen einem halben und einem ganzen Jahr aussetzen, bevor sie in die Politik wechseln können. Der Gesetzesvorschlag ist allgemein gehalten, doch israelische Medien spekulieren, er ziele auf den TV-Moderator Yair Lapid, der in Israel sehr bliebt ist. Dieser hatte angedeutet, wie sein inzwischen verstorbener Vater Tommy Lapid in die Politik wechseln zu wollen. Lapid, so die Befürchtungen mancher Abgeordneter, könnte die Stimmen vieler unzufriedener Wähler aus unterschiedlichen politischen Lagern bündeln. Derzeit sitzen vier Journalisten als Abgeordnete in der Knesset.
Ukraine: Neuordnung auf dem Fernsehmarkt
(IMH/dafm.de) - Das Medienunternehmen Central European Media Enterprises (CME) verkauft im April seine ukrainischen Fernsehsender an Harley Trading, eine Firma des ukrainischen Geschäftsmanns Igor Kolomoisky. Der Kaufpreis beträgt 300 Mio. US-Dollar. Nach Bekanntwerden des Verkaufs stiegen die CME-Aktien um zwölf Prozent. Mit dem Geld will CME andere Geschäftsbereiche in Osteuropa ausbauen. Das Unternehmen betreibt TV-Sender und Internet-Angebote unter anderem in Bulgarien, Kroatien, Rumänien und der Ukraine. Mit seinen 22 Sendern erreicht es rund 97 Millionen Fernsehzuschauer. Time Warner hatte vor einem Jahr für 240 Mio. US-Dollar ein Drittel an CME übernommen.
Herausgeber der Mediennachrichten: Internationale Medienhilfe (IMH)
Chefredaktion: Nicola de Paoli
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